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"Der Hobbit": Warner Bros. von US-Produzenten auf Schadenersatz verklagt


US-Produzenten wollen Schadenersatz  

Warner Bros. wegen "Hobbit"-Film-Profiten verklagt

12.12.2013, 10:01 Uhr | t-online.de, AP

"Der Hobbit": Warner Bros. von US-Produzenten auf Schadenersatz verklagt. Schon der erste Teil der "Hobbit-Trilogie" sorgte für volle Kinokassen (Quelle: dpa)

Schon der erste Teil der "Hobbit-Trilogie" sorgte für volle Kinokassen (Quelle: dpa)

Mit dem Verkauf der Rechte an den Werken J.R.R. Tolkiens haben die Star-Produzenten Harvey und Bob Weinstein ausnahmsweise kein gutes Näschen bewiesen. Nun haben sie eine Tochterfirma von Warner Bros. auf Profite aus dem zweiten und dritten Teil der "Hobbit"-Trilogie verklagt. Sie fordern daher 75 Millionen Dollar (rund 55 Millionen Euro) Schadensersatz.

Geld für Fortsetzungen

Die Weinsteins haben im Jahr 1998 die Filmrechte an J.R.R. Tolkiens "Der kleine Hobbit" und "Der Herr der Ringe" an das Warner-Filmstudio New Line Cinema verkauft. Jetzt empört sie, dass aus dem "Hobbit" drei Kinofilme produziert werden, sie aber nur für den ersten Teil bezahlt wurden. Denn der Vertrag habe sämtliche Fortsetzungen des Streifens eingeschlossen, hieß es in einer in New York eingereichten Klage der Weinsteins.

"Einer der größten Fehltritte in der Filmgeschichte"

Warner Bros. wies das Ansinnen zurück. Mit dem Verkauf der Rechte an Tolkiens Werken hätten die Weinsteins "einen der größten Fehltritte in der Filmgeschichte" begangen, erklärte die Filmgesellschaft. So hätten die Weinsteins und deren Produktionsfirma Miramax damals eingewilligt, sich nur für die jeweils erste Filmadaption von jedem Buch bezahlen zu lassen.

Die Brüder Weinstein

Die Weinstein-Brüder gründeten 1979 das Independent-Studio Miramax Films. Nachdem sich das Studio zu einem der weltweit erfolgreichsten Filmunternehmen entwickelt hatte, kaufte die Walt Disney Company im Jahr 1993 Miramax für 70 Millionen US-Dollar (etwa 50,7 Millionen Euro) ab. Die Weinsteins blieben ihrem Unternehmen auch nach dem Verkauf treu und führten Miramax bis 2005 weiter. Nachdem ein Rückkauf nicht zustande kam, verließen sie die Firma und gründeten The Weinstein Company.

Die Brüder haben viele große Kassenschlager produziert: "Pulp Fiction" (1994), "Shakespeare In Love" (1998), "Der Vorleser" (2008), "Inglourios Bastards" (2009) oder "Django Unchained" (2012).

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