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Control-Risks-Studie: Immer mehr Länder bedrohen die Weltwirtschaft

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Control-Risks-Studie  

Immer mehr Länder bedrohen die Weltwirtschaft

17.12.2013, 19:10 Uhr | bv, t-online.de

Control-Risks-Studie: Immer mehr Länder bedrohen die Weltwirtschaft. Demonstranten in Brasilien im Sommer 2013: Das Land gehört in Südamerika zu den unsichereren (Quelle: Reuters)

Demonstranten in Brasilien im Sommer 2013: Das Land gehört in Südamerika zu den unsichereren (Quelle: Reuters)

Das Wirtschaften wird für international tätige Unternehmen immer gefährlicher. Hauptursache ist die zunehmende politische Instabilität in vielen Entwicklungsländern. 35 Prozent der weltweiten Produktion kommen laut der Risikomanagementberatung Control Risks inzwischen aus Ländern mit mittlerem bis hohem politischen Risiko. Das sei eine Verdoppelung in den letzten zehn Jahren, meldete das Unternehmen bei der Vorstellung des Riskmap Reports 2014.

Damit sorgt der wachsende Mittelstand in vielen Ländern nicht nur für neue Chancen, sondern stellt die Unternehmen auch vor zunehmende Herausforderungen. "Das Machtgefüge verschiebt sich weiterhin in Richtung Osten zugunsten Asiens und in Richtung der Bevölkerungsschichten, die hungrig sind nach einem Wandel. In China, Brasilien und der Türkei werden diese Stimmen laut nach einer stärkeren Mitbestimmung rufen", kommentierte Hans Jürgen Stephan die Ergebnisse, der Geschäftsführer von Control Risks Deutschland.

Politische Proteste nehmen zu

Die Komplexität in Entwicklungsländern nehme zu. Weil die Mittelschicht gegen die etablierte politische Elite aufbegehre, würden Wachstumsprognosen in diesen Ländern zunehmend unsicher. Als Beispiele nennt der Report die Proteste in der Ukraine und in Brasilien.

Zu den Risiken für 2014 zählt der Report auch eine neue Welle von Protektionismus, mit dem einzelne Länder versuchten, ihr schwächer werdendes Wachstum anzukurbeln. So führe die Eurokrise in Europa auch im nächsten Jahr dazu, dass sich der Kontinent eher nach innen orientiere. Insgesamt wird das Risiko aber als weiterhin gering eingestuft. Richtung Osten wird jedoch künftig ein mittleres Risiko erwartet.

Starkes Wachstum in Afrika

Afrika trauen die Studienautoren zu, bis 2017 über die Hälfte der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften zu beherbergen - allerdings ausgehend von einem niedrigen Niveau. Das Risiko für Unternehmen wird meist als mittel bis hoch eingeschätzt, teilweise als extrem - so zum Beispiel in Libyen, Nigeria und dem Kongo. Dagegen gilt für Namibia oder Sambia die gleiche niedrige Einschätzung wie für die meisten EU-Staaten.

In Südamerika wird erwartet, dass die Volkswirtschaften auseinanderdriften: Chile beispielsweise habe eine starke wirtschaftliche Grundstruktur. Brasilien dagegen besitze eine notleidende Währung und müsse sich auf steigende Zinsen einstellen. Und für Argentinien erwartet die Studie, dass das Risiko von niedrig auf hoch steigt.

Weniger Entführungen und Piraterie

Im Nahen Osten gelten vor allem islamistische und terroristische Gruppierungen als Bedrohung für Geschäftsinteressen und Vermögen. Korruption wird als bedeutendes Problem in vielen Ländern weltweit gesehen. In Asien und Afrika müssen Manager vermehrt mit Entführungen rechnen, um auf diese Weise Lösegeld zu erpressen. Dagegen seien Entführungen in Lateinamerika seit 2005 um 50 Prozent gesunken.

Auch die Piraterie vor Somalia am Horn von Afrika hat offenbar ihren Höhepunkt überschritten. Sie habe den tiefsten Stand seit sechs Jahren erreicht und allein von 2012 auf 2013 um 90 Prozent abgenommen. Im Golf von Guinea - etwa vor der Küste Nigerias in Westafrika - blieb die Aktivität der Piraten dagegen unverändert hoch.

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