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Kosten versus Rendite: Passive Fonds können sich lohnen

Kosten versus Rendite  

Passive Fonds können sich lohnen

21.12.2013, 12:37 Uhr | dpa

Kosten versus Rendite: Passive Fonds können sich lohnen. Bei der Suche nach dem richtigen Fonds kommt es nicht nur auf die Rendite an (Quelle: dpa)

Bei der Suche nach dem richtigen Fonds kommt es nicht nur auf die Rendite an. Es gibt auch große Kostenunterschiede (Quelle: dpa)

Geldanlagen gibt es nicht umsonst. In der Regel müssen Kunden für Finanzprodukte Gebühren zahlen. Allerdings gibt es durchaus Kostenunterschiede bei den Fonds-Anbietern.

Die Art des Fonds kann sich auf die Höhe der Kosten auswirken. "Bei Fonds haben Sie die Wahl zwischen aktiv gemanagten und passiven, börsengehandelten Indexfonds", erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Während bei gemanagten Fonds oft bis zu zweieinhalb Prozent an Kosten pro Jahr fällig werden, sind diese bei den passiven Fonds, den sogenannten ETFs, oft nur ein Zehntel so hoch. "Das macht sich bei der Rendite deutlich bemerkbar", sagt Nauhauser.

Kosten nagen an der Rendite

Eine Beispiel: Ein Anleger investiert 10.000 Euro in einen Aktienfonds und bleibt zehn Jahre dabei. In dieser Zeit entwickeln sich die Aktien inklusive Dividende mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 5,5 Prozent pro Jahr. "Bei einem gemanagten Fonds müssen Sie hier jährlich etwa 1,5 Prozent abziehen", erklärt der Finanzexperte. Die Rendite sinkt also auf vier Prozent. Der Anleger hat nach zehn Jahren insgesamt etwa 14.802 Euro zur Verfügung.

Verlangen die Fondsgesellschaften zusätzlich Erfolgsprämien, sogenannte Performance Fees, bleibt noch weniger übrig. "Ich halte Performance Fees für Betrug, weil niemand seriös überdurchschnittliche Erträge versprechen kann, und weil sie auch dann verlangt werden, wenn der Manager einfach nur Glück hatte", erklärt Nauhauser.

Am Ende fast 2000 Euro mehr

Diese Gebühren werden fällig, wenn der Fonds bestimmte, von der Fondsgesellschaft selbstgesteckte Ziele erreicht. "Fondsmanager können aber genauso wenig die Zukunft vorhersehen wie wir", sagt Nauhauser. "Deshalb fahren Anleger mit ETFs auch besser." Bei einem ETF werden nur etwa 0,2 Prozent an Kosten fällig. Die Rendite sinkt in dem Beispiel also auf 5,3 Prozent jährlich, was nach zehn Jahren etwa 16.760 Euro ergibt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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