Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen >

Tiffany muss 300 Millionen Euro an Swatch zahlen - Allianz geplatzt


Allianz geplatzt  

Tiffany muss Swatch über 300 Millionen Euro zahlen

23.12.2013, 15:33 Uhr | AFP, t-online.de, rtr

Tiffany muss 300 Millionen Euro an Swatch zahlen - Allianz geplatzt.  Was weltbekante Schmuckunternehmen Tiffany muss Hunderte Millionen Euro Schadenersatz zahlen (Quelle: Reuters)

Was weltbekante Schmuckunternehmen Tiffany muss Hunderte Millionen Euro Schadenersatz zahlen (Quelle: Reuters)

Herbe Schlappe für Tiffany im Streit mit Swatch: Der Juwelier muss dem Schweizer Uhrenhersteller nach einer geplatzten Allianz beider Unternehmen 402 Millionen Franken (328 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen. Wie Swatch mitteilte, hat das niederländische Schiedsgericht NAI in letzter Instanz entsprechend geurteilt.

Jahresprognose gekappt

Tiffany zeigte sich "geschockt und tief enttäuscht" von dem Spruch und gab eine Gewinnwarnung aus. Der US-Konzern werde nun 295 bis 305 Millionen Dollar zurückstellen müssen und kappe daher seine Jahresprognose für den Gewinn je Aktie um 2,30 bis 2,35 Dollar. Bisher hatte Tiffany 3,65 bis 3,75 Dollar Gewinn je Aktie in Aussicht gestellt.

Bei dem Streit ging es um eine im Jahr 2007 vereinbarte Kooperation, die vorsah, gemeinsam Luxusuhren zu entwerfen und zu vermarkten. Das dafür gegründete Gemeinschaftsunternehmen Tiffany Watch wurde geführt von Nayla Hayek, der Tochter von Swatch-Gründer Nicolas Hayek. Im Herbst 2011 wurde die Zusammenarbeit auf Initiative des Swatch-Konzerns beendet, der Tiffany eine systematische Behinderung der Geschäftsentwicklung vorwarf.

Gegenklage wurde abgewiesen

Beide Seiten zogen daraufhin vor Gericht, Swatch verlangte ursprünglich sogar 3,8 Milliarden Franken. Tiffany pochte seinerseits auf 542 Millionen Franken als Kompensation. Diese Forderung wurde von dem Schiedsgericht nun zurückgewiesen. Tiffany-Chef Michael Kowalski sagte, seine Firma habe "ausreichende finanzielle Ressourcen", um die Zahlung zu leisten.

Dem Unternehmen zufolge wird der Konzern jetzt prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten er in der Sache noch hat. Die kurz- oder langfristigen Geschäftspläne seien durch das Urteil aber nicht betroffen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Showtime! Jetzt bis zu 33% auf Teufel Sound sparen
Angebote sichern
Anzeige
Jetzt Gutschrift sichern und digital fernsehen!
jetzt bei der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe