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Starker Außenhandel: Wirtschaft rechnet 2014 mit neuem Exportrekord


Starker Außenhandel  

Wirtschaft rechnet 2014 mit neuem Exportrekord

27.12.2013, 10:18 Uhr | dpa-AFX, t-online.de, rtr

Starker Außenhandel: Wirtschaft rechnet 2014 mit neuem Exportrekord. Die deutschen Exporte sollen im nächsten Jahr laut DIHK deutlich zulegen (Quelle: dpa/Marcus Brandt)

Die deutschen Exporte sollen im nächsten Jahr laut DIHK deutlich zulegen (Quelle: dpa/Marcus Brandt)

Beste Aussichten für das kommende Jahr: Die deutsche Wirtschaft wird 2014 voraussichtlich so viel exportieren wie nie zuvor. Wie die "Bild"-Zeitung vorab berichtete, rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit einem neuen Außenhandelsrekord. Davon würde auch der Arbeitsmarkt hierzulande profitieren.

Exportstärke sichert Jobs

Den Experten zufolge wird der Außenhandelsumsatz die Höhe von 1,45 Billionen Euro erreichen. Das würde gegenüber 2013 einem Zuwachs von mehr als vier Prozent entsprechen. "Das sichert Jobs in Deutschland", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben dem Blatt. "Denn jeder Dritte arbeitet mittlerweile für den Export."

Die positive Prognose dürfte die Debatte um die Exportstärke Deutschlands weiter befeuern. Im Oktober hatte zunächst das US-Finanzministerium die Bundesrepublik scharf wegen seiner Export-Abhängigkeit gerügt. Die deutsche Ausfuhrstärke schade der Stabilität in Europa und der globalen Wirtschaft, heißt es im jüngsten Währungsbericht des Ministeriums.

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Im Visier der EU-Kommission

Die EU-Kommission wiederum nimmt Deutschland derzeit im Rahmen der wirtschaftlichen Überwachung der Mitgliedstaaten wegen seines massiven Exportüberschusses genauer unter die Lupe. EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte erklärt, Deutschland überschreite seit 2007 den Referenzwert für den Leistungsbilanzüberschuss, der im Durchschnitt von drei Jahren sechs Prozent nicht übersteigen darf. Im Extremfall droht der Bundesrepublik eine Milliardenstrafe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verteidigte indes das deutsche Wirtschaftsmodell mit hohen Handelsüberschüssen. Es mache keinen Sinn, künstlich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu schmälern, konterte Merkel die Kritik. Es wäre absurd, die Produktion zu drosseln und Abstriche an der Qualität der deutschen Produkte zu machen. "Das kann nicht der Sinn sein eines erfolgreichen Europas", erklärte die Kanzlerin.

Draghi verteidigt Bundesrepublik

Schon zuvor hatte Mario Draghi Deutschland in Schutz genommen. Zwar seien die Ungleichgewichte in der Eurozone ein großes Problem, sie könnten aber nicht durch eine Schwächung der stärkeren Länder überwunden werden. "Den Stärksten zu schwächen, stärkt nicht die Schwachen", sagte der EZB-Präsident im November beim Wirtschaftsforum der "Zeit".

Eine ernüchternde Prognose für 2014 hingegen lieferte kürzlich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" erwartet der BDI einen Anstieg bei den Ausfuhren um kaum mehr als zwei Prozent. Das gehe aus dem "Außenwirtschafts-Report" des Verbandes hervor, schrieb die Zeitung.

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