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Wirtschaftsjahr 2013: Deutsche Sparer zählen zu den Verlierern


Wirtschaftsjahr 2013  

Deutsche Sparer zählen zu den Verlierern

27.12.2013, 15:37 Uhr | dpa, t-online.de

Wirtschaftsjahr 2013: Deutsche Sparer zählen zu den Verlierern. In der derzeitigen Niedrigzinsphase haben die deutschen Sparer oft das Nachsehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In der derzeitigen Niedrigzinsphase haben die deutschen Sparer oft das Nachsehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Talsohle der Eurokrise scheint durchschritten, ein asiatischer Technikriese holt auf, während in Deutschland in einer großen Baumarktkette das Licht ausgeht: Das Wirtschaftsjahr 2013 war wieder reich an Erfolgen und Niederlagen. Zu den Verlierern zählen leider auch die deutschen Sparer.

EZB-Präsident lenkt Eurozone durch die Krise

Der 66-Jährige EZB-Präsident Mario Draghi hingegen gehört zu den Gewinnern 2013. Er muss die Interessen so verschiedener Euro-Länder wie Deutschland und Griechenland unter einen Hut bringen. Draghi steuert souverän durch die Euro-Krise, auch wenn es immer wieder Kontroversen gibt. So wurde die jüngste Zinssenkung aus Deutschland kritisiert, während die Börse jubelt.

Über ein erfolgreiches Jahr darf sich auch Samsung freuen. Der südkoreanische Konzern hat es aus dem Schatten des iPhone-Herstellers Apple geschafft. Rund jedes dritte Smartphone kommt inzwischen von Samsung. Während Apple sich noch mit Verfahren wegen Kopier-Verdachts herumschlägt, nimmt die Öffentlichkeit Samsung schließlich als Innovator wahr. Neuheiten wie die Datenuhr Galaxy Gear sollen den Ruf des Unternehmens festigen.

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Börsen-Comeback geglückt

Ein beeindruckendes Börsen-Comeback ist in diesem Jahr dem weltgrößten Online-Netzwerk Facebook geglückt. Die Aktie des Unternehmens, die über ein Jahr tief im Keller steckte, markierte einen Rekordstand. Facebook ist derzeit rund 115 Milliarden Dollar wert. Der Schlüssel zum Erfolg: Dem Team um Mark Zuckerberg gelang es, auch auf Smartphones Geld mit Werbung zu verdienen.

Auf die Siegerseite des Jahres können sich zudem Bitcoin-Besitzer stellen. Anfang 2013 kostete die Digitalwährung gerade einmal 13 Dollar - dann schoss der Kurs auf über 1000 Dollar hoch und lag zum Jahresende noch bei 800 Dollar. Das "Hacker-Geld" können Nutzer in sehr komplexen Rechenoperationen auf ihren Computern selbst erzeugen, die Bitcoin-Menge ist dadurch beschränkt.

Opel kämpft sich nach vorn

Auch Opel bekommt offenbar Rückenwind: Der seit Jahren gebeutelte Autobauer verliert zwar immer noch Geld. Doch Opel dämmte das Minus deutlich ein und wird 2013 laut Chef Karl-Thomas Neumann erstmals seit 15 Jahren keine Marktanteile einbüßen. Außerdem verlässt der interne Konkurrent Chevrolet Europa und Rüsselsheim lenkt künftig das gesamte Russland-Geschäft von des Mutterkonzerns General Motors.

Verlustjahr für Sparer

Mini-Zinsen haben 2013 den Sparern hierzulande dicke Verluste eingebrockt: Wegen den rekordtiefen Renditen auf Spareinlagen in der Eurozone sprachen Experten in Deutschland bereits von "kalter Enteignung", da Sparguthaben selbst unter Berücksichtigung der sehr niedrigen Teuerungsrate aufgezehrt wurden. Neue Sorgen kommen mit einem möglichen "Negativzins" für Banken, der auch an die Sparer weitergereicht werden könnte.

Eine herbe Schlappe hingegen mussten die Mitarbeiter von Praktiker einstecken. Das Ende der Baumarktkette inklusive ihrer Tochter Max Bahr traf rund 15.000 Beschäftigte in 300 Läden. Für die meisten von ihnen war das der Beginn einer langen Hängepartie. Ende November sicherte die Übernahme von 20 Max-Bahr-Standorten rund 1300 Arbeitsplätze. Eine Transfergesellschaft für rund 4000 Kollegen soll kommen.

Insolvenzwelle in der Solarbranche

Für viele deutsche Solarfirmen ging es in den letzten zwölf Monaten um die blanke Existenz: Noch vor wenigen Jahren galt das Geschäft mit Sonnenenergie als Paradebeispiel für eine deutsche Erfolgsgeschichte. Doch billige Konkurrenz aus China und die reduzierte Öko-Förderung trieben Firmen wie Asola und Conergy in die Insolvenz. Der größte Anbieter Solarworld entging durch einen Schulden- und Kapitalschnitt der Pleite.

Seit 2009 kürt das Magazin "Wirtschaftswoche" die schlechtesten Management-Leistungen des Jahres. In diesem Jahr ging der Preis "Gefallener Held der Wirtschaft" an den Investor Nicolas Berggruen. Die Redaktion des Wirtschaftsmagazins bezeichnet Berggruen als "vermeintlichen Karstadt-Sanierer", der gescheitert sei und jetzt angefangen habe, wie der ehemalige Arcandor-Chef Thomas Middelhoff "die Perlen des Hauses zu verscherbeln".

Zu hoch gepokert

Für den aus der Bundesrepublik stammenden Blackberry-Chef Thorsten Heins hielt 2013 ebenfalls keine Glückssträhne bereit: Er hatte hoch gepokert. Ein neues Betriebssystem werde die Talfahrt des Smartphone-Pioniers stoppen, mit der Zeit Computer ersetzen und vielleicht einmal Autos und Züge steuern, versprach er. Doch die neuen Telefone waren Ladenhüter, Heins nahm im November seinen Hut.

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