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Janet Yellen zur ersten Chefin der Federal Reserve ernannt

Federal Reserve  

US-Senat stimmt Berufung Yellens als Notenbank-Chefin zu

07.01.2014, 11:14 Uhr | dpa-AFX

Erstmals rückt eine Frau an die Spitze der mächtigen US-Notenbank. Der Senat in Washington stimmte am frühen Montagabend (Ortszeit) für die Berufung der 67-jährigen Janet Yellen als neue Vorsitzende der Federal Reserve (Fed). Die Entscheidung fiel mit 56 zu 26 Stimmen zu ihren Gunsten aus.

Yellen wird damit Nachfolgerin von Ben Bernanke, der Ende Januar ausscheidet. Sie war von US-Präsident Barack Obama für das Amt vorgeschlagen worden. Dieser würdigte sie nach der Bestätigung durch den Senat als eine der angesehensten Wirtschaftswissenschaftlerinnen des Landes.

Weg vom billigen Geld

Yellens erste Hauptaufgabe wird es sein, die bereits eingeleitete Abkehr von der Politik des billigen Geldes behutsam fortzusetzen - ohne dabei den gegenwärtigen Aufwärtstrend der US-Konjunktur zu gefährden. Die Fed hatte im Dezember beschlossen, ihre milliardenschweren Anleihenkäufe, die langfristige Zinsen drücken und Investitionen befeuern sollen, langsam zurückzufahren.

Yellen gilt als ausgesprochene Verfechterin der Stützungsmaßnahmen und einer vorsichtigen Drosselung. Sie ist bereits seit vier Jahren Stellvertreterin von Bernanke und im Hintergrund daher bereits eine Mitarchitektin dieses geldpolitischen Kurses.

Stationen ihrer Karriere

Yellen blickt auf eine Spitzenkarriere zurück. So berief sie der damalige Präsident Bill Clinton 1994 als Notenbankgouverneurin, um sie dann 1996 zu seiner Top-Wirtschaftsberaterin im Weißen Haus zu machen. 2004 wurde Yellen Präsidentin der Zentralbank in San Francisco. 2010 nominierte sie Obama als Fed-Vizechefin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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