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Schweppes-Konzern Suntory kauft Jim Beam: 16 Milliarden US- Dollar

Japaner schlagen zu  

Whisky-Hersteller Jim Beam wird geschluckt

14.01.2014, 10:27 Uhr | rtr, AP, dpa-AFX, t-online.de

Schweppes-Konzern Suntory kauft Jim Beam: 16 Milliarden US- Dollar. Bereits seit 1795 wird Jim Beam in Kentucky hergestellt. (Quelle: imago images)

Bereits seit 1795 wird Jim Beam in Kentucky hergestellt. (Quelle: imago images)

Spektakulärer Deal in der Spirituosen-Branche: Der Hersteller des weltberühmten Whiskys Jim Beam wird vom japanischen Getränkeproduzenten Suntory übernommen. Damit avancieren die Japaner zum drittgrößten Spirituosen-Hersteller der Welt.

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Jim-Beam-Übernahme kostet rund 16 Milliarden US-Dollar

Die Transaktion solle im zweiten Quartal abgeschlossen werden, teilten beide Unternehmen mit. Die Vorstände hätten dem Vorhaben jeweils zugestimmt, es stehe aber noch unter dem Vorbehalt der Regulierungsbehörden und der Beam-Aktionäre.

Der Kaufpreis setzt sich aus 13,6 Milliarden Dollar in bar und der Übernahme von Schulden zusammen. Die beiden Firmen gaben den Gesamtwert des Deals mit 16 Milliarden Dollar an (rund 11,7 Milliarden Euro). Beam-Präsident Matt Shattock und seine Führungsmannschaft sollen ihre Posten behalten.

Whisky-Tradition seit 1795

Die Geschichte des traditionsreichen Herstellers Jim Beam beginnt bereits 1795 in Kentucky. Zum Beam-Konzern gehören heute Marken wie Jim Beam, Canadian Club oder Laphroaig Scotch Whisky. Am Aktienmarkt wurden die Pläne derweil bejubelt, die Beam-Aktie schoss um rund 25 Prozent in die Höhe.

Der Kurs der Suntory-Aktie bewegte sich indes kaum von der Stelle. Die Firma war erst im vergangenen Sommer an die Börse gegangen. 2009 hatte der Konzern den europäischen Limonadenhersteller Orangina Schweppes übernommen. Da die Verbrauchernachfrage in Japan schwächelt, ist der Konzern aus Osaka im Ausland auf Einkaufstour.

Suntory setzt Einkaufstour fort

Im September übernahm Suntory für 1,6 Milliarden Euro Softdrink-Geschäfte des britischen Pharmaherstellers GlaxoSmithKline. Dazu gehören Sport- und Energydrinks sowie Ribena Fruchtsäfte. Im Spirituosenmarkt konkurrieren die Japaner nun mit Branchengrößen wie Diageo, Pernod Ricard oder Remy Cointreau.

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