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Deutsche Wirtschaft wächst 2013 um 0,4 Prozent


Weniger als gedacht  

Deutsche Wirtschaft wächst 2013 um 0,4 Prozent

15.01.2014, 09:55 Uhr | AFP , t-online.de , dpa

. Insbesondere der private Konsum trieb 2013 die Wirtschaft an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Insbesondere der private Konsum trieb 2013 die Wirtschaft an (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die deutsche Wirtschaft hat 2013 moderat um 0,4 Prozent zugelegt. Das teilte das Statistische Bundesamt in Berlin mit. Das Wachstum liegt damit deutlich unter dem Niveau von 2012 mit 0,7 Prozent.

Wirtschaft im Jahresdurchschnitt stabil

Der deutsche Staat konnte 2013 zum zweiten Mal in Folge klar die EU-Defizitgrenze von maximal drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) einhalten. Der Fehlbetrag lag bei 1,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von 0,1 Prozent vom BIP. 2012 hatte der deutsche Staat ein kleines Plus von 0,1 Prozent erwirtschaftet.

"Offensichtlich wurde die deutsche Wirtschaft durch die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern und eine gebremste weltwirtschaftliche Entwicklung belastet. Die starke Binnennachfrage konnte dies nur bedingt kompensieren", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes.

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Ökonomen hatten im Schnitt mit einem Wachstum von 0,5 Prozent gerechnet.

Privater Konsum treibt an

Wichtigster Wachstumsmotor war weiter der Konsum. Die privaten Konsumausgaben stiegen den Statistikern zufolge preisbereinigt um 0,9 Prozent, die des Staates um 1,1 Prozent. Die Investitionen gingen hingegen zurück. Im Inland investierten Firmen und Staat zusammen 2,2 Prozent weniger in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge als im Vorjahr.

Außenhandel bremst Aufschwung

Zugleich bremste der deutsche Außenhandel - sonst zuverlässiger Wachstumstreiber - den Aufschwung. Die Statistiker führten das auf ein weiterhin schwieriges außenwirtschaftliches Umfeld zurück: Deutschland exportierte preisbereinigt zwar insgesamt 0,6 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als ein Jahr zuvor.

Gleichzeitig stiegen die Importe aber um 1,3 Prozent. Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - schlug dadurch mit einem negativen Beitrag von 0,3 Prozentpunkten auf die BIP-Entwicklung durch.

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