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Nach Insolvenz:Erste Interessenten für "Weltbild" bekannt


Nach Insolvenz  

Erste Interessenten für "Weltbild" bekannt

22.01.2014, 22:10 Uhr | rtr, t-online.de

Nach Insolvenz:Erste Interessenten für "Weltbild" bekannt. Der Betriebsrat von Weltbild glaubt an das Überleben der Verlagsgruppe (Quelle: dpa)

Erste Interessenten für insolventen Weltbild-Verlag bekannt (Quelle: dpa)

Rettung in Sicht: Offenbar gibt es mehrere potenzielle Interessenten für die insolvente Verlagsgruppe "Weltbild". Einem Bericht des "Manager Magazin" zufolge ist der Besitzer der Thalia-Kette, Advent, interessiert. Eine Sprecherin des Finanzinvestors wollte den Bericht nicht kommentieren.

Hinter Thalia steht der Finanzinvestor Advent, der im vergangenen Jahr den Parfümerie- und Einzelhandelskonzern Douglas mitsamt dessen Tochter Thalia geschluckt hatte. Advent will die Buchhandels-Sparte auf absehbare Zeit für einen Verkauf hübsch machen. Weltbild-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz wollte sich nicht äußern. Ein Sprecher bekräftigte nur, es gebe mehrere Interessenten für das Unternehmen.

Die Weltbild-Gruppe steht nach der Pleite womöglich vor einer Aufspaltung. Die Eigentümer, die katholischen Bistümer, hatten die Sanierung von Weltbild nicht länger finanzieren wollen. Dem Buchversandhandel, in dem Weltbild den Wandel vom Katalog- zum Online-Geschäft verpasst hat, geben Experten die schlechtesten Chancen.

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Filialnetz interessant

Für Thalia interessant sein könnte vor allem das Filialnetz, das bisher noch nicht in die Insolvenz geschlittert ist. Die Dachgesellschaft der Filialen gehört zur Hälfte dem Thalia-Rivalen Hugendubel, der selbst eine Lösung für die Buchläden sucht. Die Sparte macht rund 30 Prozent des Weltbild-Umsatzes aus. Ein Zusammenschluss der beiden überregionalen Buchketten könnte auch das Kartellamt auf den Plan rufen.

Auch der Kölner Verlag Bastei-Lübbe bekräftigte sein Interesse. "Sollte es zur Zerschlagung des Unternehmens kommen, könnten wir möglicherweise Teile des Online-Geschäfts weiterführen", sagte Bastei-Vorstandschef Thomas Schierack der "Zeit"-Beilage "Christ und Welt".

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