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Dubiose Wald-Geschäfte in Rumänien: Prokon droht ein Millionenverlust


Dubiose Wald-Geschäfte in Rumänien  

Prokon droht ein Millionenverlust

26.01.2014, 14:36 Uhr | t-online.de - sia, mit Material von dpa

Dubiose Wald-Geschäfte in Rumänien: Prokon droht ein Millionenverlust. Mit undurchsichtigen Geschäften in Rumänien hat sich Prokon-Chef Carsten Rodbertus offenbar Ärger eingehandelt (Quelle: dpa)

Mit undurchsichtigen Geschäften in Rumänien hat sich Prokon-Chef Carsten Rodbertus offenbar Ärger eingehandelt (Quelle: dpa)

Nach der Insolvenz droht Prokon neuer Ärger: Der Windkraft-Finanzierer soll der "Welt" zufolge viel Geld für Waldstücke in Rumänien ausgegeben haben. Doch aus dem 140-Millionen-Euro-Geschäft ist offenbar nichts geworden. Der Grund: Es sei nicht geklärt, wem der Wald gehört. 80 Millionen Euro hat das Unternehmen jedoch schon in rumänische Waldgebiete investiert. Die Summe aus dem Kapital der Geldgeber könnte laut dem Bericht jetzt verloren sein.

Bei dem 140-Millionen-Euro-Deal ging es nach den Angaben um eine Vereinbarung vom Januar 2013 über den Kauf von 43.000 Hektar Wald im Norden Rumäniens. Das Geschäft sei jedoch bisher nicht umgesetzt worden, weil das Windkraftunternehmen möglicherweise gegen die Abmachungen verstoßen habe. Darüber hinaus habe die staatliche Forstbehörde Romsilva vor Gericht in erster Instanz ihren Anspruch auf die betreffenden Waldgebiete durchgesetzt.

In der Folge ist ein Verkauf der Wälder derzeit gar nicht möglich. Damit nicht genug: Zwei Vermittler des Kaufs sollen laut der Zeitung wegen nicht gezahlter Provisionen Klagen in Höhe von mindestens zwei Millionen Euro angekündigt haben.

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Indes hatten sich die Prokon-Verantwortlichen wenige Tage nach dem Insolvenzantrag zuversichtlich gezeigt. Er sei verhalten optimistisch, "dass wir auf einem guten Weg sind", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin.

Erster Interessent für Windpark

Prokons Plus: Das Unternehmen verfügt über beträchtliche Sachwerte. Firmenlenker Carsten Rodbertus hatte angekündigt, einige der mehr als 50 Windparks verkaufen zu wollen. Als ein erster Interessent soll sich bereits der Hamburger Solar- und Windkraftbetreiber Capital Stage AG gemeldet haben.

Das börsennotierte Unternehmen betreibt 34 Solar- und fünf Windparks mit einer Leistung von rund 241 Megawatt in Deutschland, Italien und Frankreich.

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