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Jahreswirtschaftsbericht: Bundesregierung optimistisch für 2014 und 2015


Jahreswirtschaftsbericht  

Bundesregierung optimistisch für Wachstum 2014 und 2015

12.02.2014, 13:41 Uhr | AFP

Jahreswirtschaftsbericht: Bundesregierung optimistisch für 2014 und 2015. Konjunktur-Optimismus für 2014 und 2015 bei der Bundesregierung (Quelle: dpa)

Konjunktur-Optimismus für 2014 und 2015 bei der Bundesregierung (Quelle: dpa)

Die schwarz-rote Bundesregierung erwartet für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent. Im nächsten Jahr soll die Konjunktur mit 2,0 Prozent sogar noch stärker anziehen. Das ergibt sich aus dem ersten Jahreswirtschaftsbericht der Großen Koalition, den Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Mittwoch vorgelegt hat. Im vergangenen Jahr hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um 0,4 Prozent zugelegt.

"Die deutsche Wirtschaft ist auf einen stabilen und breit angelegten Erholungskurs eingeschwenkt", erklärte Gabriel in Berlin. Verantwortlich für das Wachstum werde vor allem die Binnenwirtschaft sein, heißt es in dem Bericht mit dem Titel "Soziale Marktwirtschaft heute - Impulse für Wachstum und Beschäftigung".

Eine zentrale Rolle spiele die gute Entwicklung des Arbeitsmarktes, der auf einen neuen Beschäftigungsrekord zusteuere. Die Zahl der Erwerbstätigen werde in diesem Jahr um weitere 240.000 zunehmen und 42,1 Millionen erreichen.

Steigende Löhne sollen Konsum beleben

Da die Wachstums- und Gewinnaussichten für die Unternehmen günstig seien, würden auch die Löhne steigen, heißt es weiter. Mit Inkrafttreten der Rentenreform zum 1. Juli hätten die Rentner ebenfalls mehr Geld zur Verfügung. Aus diesen Gründen "weiten die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Konsum und Wohnungsbau spürbar aus". Wegen der guten Rahmenbedingungen sei mit einer "deutlichen konjunkturellen Aufwärtsentwicklung auf breiter Basis" zu rechnen, von der fast alle Wirtschaftsbereiche profitieren könnten.

Die Bundesregierung geht ferner davon aus, dass die Exporte in diesem Jahr wieder anziehen werden. Noch stärker würden jedoch die Importe zunehmen. Dies werde dazu führen, dass der vom Ausland oft kritisierte deutsche Außenhandelsüberschuss reduziert werde, heißt es im Jahreswirtschaftsbericht der Regierung. Durch die steigenden Importe und zunehmenden Auslandsinvestitionen würden deutsche Unternehmen in diesem Jahr auch zur wirtschaftlichen Erholung in Europa beitragen.

Daher sei die Dynamik der deutschen Binnenwirtschaft nicht nur eine gute Nachricht für Deutschland, "sondern auch für unsere Partner in Europa", erklärte Gabriel. "Wir kommen damit unserem Ziel, die wirtschaftlichen Ungleichgewichte im Euroraum abzubauen, ein Stück näher."

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