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GfK: Kauflaune in Deutschland wird noch stärker


GfK-Forscher  

Kauflaune der Deutschen wird noch stärker

12.02.2014, 14:54 Uhr | AFP

GfK: Kauflaune in Deutschland wird noch stärker . GfK: Vor allem der Lebensmittelhandel profitiert von der Kauflaune der Verbraucher (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

GfK: Vor allem der Lebensmittelhandel profitiert von der Kauflaune der Verbraucher (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Stimmung der Verbraucher wird immer besser: Laut aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dürften die Ausgaben der privaten Haushalte 2014 um real 1,5 Prozent steigen.

Vor allem Lebensmittelhandel stark

"In Deutschland legt der private Konsum stärker zu als im Vorjahr und stützt die Binnenkonjunktur nachhaltig", fassten die Forscher ihre Umfrageergebnisse zusammen. Besonders stark sollte der Lebensmittelhandel von der Ausgabenfreude der Verbraucher profitieren, so die Studie.

Dagegen dürfte der restliche Einzelhandel voraussichtlich nur moderat wachsen. Außerdem liegen größere Ausgaben für Immobilien, Renovierungen und Reisen laut GfK voll im Trend.

GfK: Niedrige Zinsen stärken den Konsum

Die stärkste Triebfeder für die Kauflaune sehen die GfK-Forscher in der vergleichsweise geringen Arbeitslosenquote in Deutschland. Der robuste Arbeitsmarkt sei die Voraussetzung für die gute Verbraucherstimmung. Eine weitere wichtige Ursache für die Kauflaune sehen die GfK-Forscher in den niedrigen Zinsen: "Als Folge ist die Sparneigung auf einem historischen Tiefststand. Wer es sich leisten kann investiert sein Geld gerne in Immobilien."

Außerdem rechnen die Verbraucher laut GfK fest mit einem weiteren Aufschwung der Wirtschaft. "Aus Sicht der deutschen Verbraucher sind die Folgen der Finanzkrise zumindest hierzulande überwunden und die Konjunktur wird sich in den nächsten zwölf Monaten weiter positiv entwickeln", so die Forscher.

Volkswirte warnen vor zu starker Konsumfreude

Mit Blick auf die Kauflaune der Deutschen warnen Volkswirte aber bereits vor einer zu starken Konsumfreude. Es sei "gefährlich, wenn das Geld nur in den heutigen Konsum fließt und quasi verjubelt wird. Dann fehlt es im Alter", warnte der Vorsitzende der sogenannten Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, in der "Bild"-Zeitung. Der Ökonom vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung forderte die Verbraucher auf, mehr Geld auf die hohe Kante zu legen.

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