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Zalando wächst und wächst - Börsengang keine Priorität


Börsengang keine Priorität  

Schuhhändler Zalando legt weiter zu

14.02.2014, 15:28 Uhr | dpa-AFX , t-online.de

Zalando wächst und wächst - Börsengang keine Priorität. Zalando erteilt Spekulationen um baldigen Börsengang eine Absage (Quelle: imago images)

Zalando begann als reiner Schuhversender (Quelle: imago images)

Der Online-Modehändler Zalando ist im vergangenen Jahr zwar erneut stark gewachsen. Unterm Strich schreibt das Unternehmen aber weiterhin rote Zahlen. Ein Börsengang, über den in der Vergangenheit immer wieder spekuliert wurde, hat Geschäftsführer Rubin Ritter zufolge derzeit keine Priorität: "Es ist eine mögliche interessante Option für die Zukunft", sagte er.

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Der Zalando-Umsatz stieg im vergangenen Jahr um über 50 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro, wie das Berliner Unternehmen mitteilte. Zum ersten Mal habe man mehr Mode als Schuhe verkauft. Die Zahl der aktiven Kunden stieg von neun auf 13 Millionen. Dennoch verbesserte sich die Profitabilität weniger gut als erhofft, wie Ritter einräumte.

Ein Grund dafür seien branchenweit hohe Preisnachlässe nach einem milden Winter und dem späten Sommerbeginn gewesen. Zudem wurde die Logistik-Kapazität mehr als verdoppelt. Die Rücksendequote sei bei 50 Prozent aber stabil geblieben. Zalando berechnet diesen Wert über den Umsatz und nicht nach der Zahl der zurückgeschickten Artikel oder Pakete.

Schwarze Null in Kernregion

Wie Ritter hervorhob, habe das Unternehmen zumindest in der Kernregion Deutschland, Österreich und Schweiz beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) bereits eine schwarze Null geschrieben. In der gesamten Gruppe habe sich die EBIT-Marge um rund einen halben Prozentpunkt verbessert, lag mit minus 6,7 Prozent aber immer noch deutlich im negativen Bereich. Bei der Finanzierung des künftigen Wachstums sieht Ritter kein Problem. Dazu verwies der Geschäftsführer auch auf die vorhandene Netto-Liquidität von 350 Millionen Euro.

Spekulationen um bevorstehenden IPO

Zur Frage des Börsengangs sagte der Geschäftsführer, dass die Umbildung in eine Aktiengesellschaft vor einigen Monaten keine Vorentscheidung dafür gewesen sei. Zalando sehe auch keinen Druck, schnell in die schwarzen Zahlen zu kommen. So wolle man mittel- bis langfristig Geld verdienen, derzeit sei es aber wichtiger, in den Ausbau des Geschäfts zu investieren.

Zuletzt wurde in Medienberichten über einen bevorstehenden Börsengang von Zalando spekuliert. Wie es hieß, befänden sich die Vorbereitungen für den Börsengang auf der Zielgeraden. Im Gespräch sei ein Börsengang entweder in Frankfurt am Main oder New York. Ein Zalando-Sprecher wollte dies aber nicht kommentieren.

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