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WhatsApp erst mit 1,5 Milliarden bewertet


Sagenhafte Geldvermehrung  

WhatsApp wurde vergangenes Jahr mit 1,5 Milliarden Dollar bewertet

22.02.2014, 15:08 Uhr | AFP, dpa

WhatsApp erst mit 1,5 Milliarden bewertet. WhatsApp beschert seinen Investoren satte Gewinne (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

WhatsApp beschert seinen Investoren satte Gewinne (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Facebook hat mit dem Kauf von WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar alle bisherigen Bewertungen für den Kurznachrichten-Dienst gesprengt. Laut Unterlagen, die der Analysedienst "VC Expert" veröffentlichte, wurde das Unternehmen bei der vergangenen Finanzierungsrunde im August 2013 erst mit rund 1,5 Milliarden Dollar bewertet. WhatsApp hatte damals demnach 52 Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt.

Insgesamt war WhatsApp seit der Gründung 2009 mit wenig Geld und nur drei Finanzierungsrunden ausgekommen. Auf eine Start-Investition von 250.000 Dollar folgte eine zweite Geldspritze von acht Millionen Dollar im Jahr 2011. Damals bekamen die Investoren im Gegenzug Firmenanteile zu einer Gesamtbewertung von 80 Millionen Dollar, wie das Technologieblog "TechCrunch" berichtete. Den frühen WhatsApp-Investoren bringt der Facebook-Deal damit eine sagenhafte Geldvermehrung.

Verbraucherminister warnt

Verbraucherschutzminister Heiko Maas (SPD) hat indes zur Vorsicht im Umgang mit dem Internet-Kurzmitteilungsdienst und dem Netzwerk Facebook aufgerufen. "Die Nutzer müssen sich darüber klar sein: Sie bezahlen diese Dienste mit ihren Daten", sagte Maas der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Daher sei es ratsam, "sehr sorgfältig" darüber nachzudenken, wie man die Angebote nutze.

Prüfung der Übernahme gefordert

Die Übernahme hatte aber bisher nicht nur Datenschützer auf den Plan gerufen. Auch der Europaabgeordnete Jan Philipp Albrecht hatte wettbewerbsrechtliche Bedenken geäußert und vor der Entwicklung eines neuen europäischen Monopolisten durch den Deal gewarnt."Die EU-Kommission muss prüfen, ob sie ein wettbewerbsrechtliches Verfahren einleitet. Es ist offenkundig, dass Facebook und WhatsApp zusammen eine marktbeherrschende Stellung einnehmen und zu Monopolisten in Europa werden", sagte der Grünen-Rechtsexperte "Handelsblatt Online".

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