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Neue Gebühren: Kommunen wollen mehr Geld aus Bordellbetrieb


Neue Gebühren geplant  

Kommunen wollen mehr Geld aus Bordellbetrieb

24.02.2014, 15:02 Uhr | AFP , dpa , t-online.de

Neue Gebühren: Kommunen wollen mehr Geld aus Bordellbetrieb. Mit mehr Geld könne das Geschäft mit der Prostitution besser kontrolliert werden, heißt es von den Kommunen (Quelle: imago/Jochen Tack )

Mit mehr Geld könne das Geschäft mit der Prostitution besser kontrolliert werden, heißt es von den Kommunen (Quelle: imago/Jochen Tack )

Die Kommunen wollen an den Geschäften des Rotlichtmilieus stärker verdienen. Zusätzlich zu den Bordellen sollen auch die Prostituierten eine Genehmigung einholen müssen, bevor sie Kunden empfangen dürfen.

Diese Erlaubnis solle "mit einer deutlichen Gebührenpflicht verbunden werden", forderte der Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), Gerd Landsberg, in der Zeitung "Die Welt". Mit den Einnahmen könnten die Kommunen dann Kontrollen im Rotlicht-Milieu ausbauen, aber auch Beratungsangebote verbessern.

"Zwangsprostitution, Menschenhandel und Kriminalität müssen wirksamer bekämpft werden und Bordelle effektiver kontrolliert werden", sagte Landsberg. Er kritisierte, derzeit reiche das Personal weder in den kommunalen Ordnungsämtern noch bei der Polizei aus, um notwendige Überprüfungen vorzunehmen. Union und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag im Bund darauf verständigt, das seit 2002 geltende Prostitutionsgesetz zu reformieren.

Mindestalter von Prostituierten soll angehoben werden

Der DStGB fordert dem Bericht zufolge auch, das Mindestalter für Prostituierte von derzeit 18 auf 21 Jahre anzuheben. Genehmigungen sollten zudem von einer Gesundheitsprüfung und einem sozialen Beratungsgespräch für die Prostituierten abhängig gemacht werden, sagte Landsberg. Ähnliche Forderungen gibt es auch aus der CDU/CSU.

Dem Bericht zufolge gibt es in Deutschland rund 400.000 Menschen, die ihr Geld mit Sex verdienen. Schätzungen zufolge sollen 1,2 Millionen Männer täglich deren Dienste in Anspruch nehmen, hieß es in der "Welt" weiter.

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