Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Börse & Märkte > News > Eigene >

Nach Milliarden-Verlust: Royal Bank of Scotland will massiv sparen


Nach Milliarden-Verlust  

Royal Bank of Scotland will massiv sparen

27.02.2014, 11:52 Uhr | rtr

Nach Milliarden-Verlust: Royal Bank of Scotland will massiv sparen. RBS will trotz Milliarden-Verlust Boni an Top-Manager auszahlen (Quelle: Reuters)

RBS will trotz Milliarden-Verlust Boni an Top-Manager auszahlen (Quelle: Reuters)

Nach einem neuerlichen Milliarden-Verlust will die Royal Bank of Scotland (RBS) ihre Kosten massiv senken und sich stärker auf Großbritannien konzentrieren. Operativ habe das Minus 2013 bei 8,2 Milliarden Pfund (umgerechnet rund zehn Milliarden Euro) gelegen, teilte das von der britischen Regierung kontrollierte Geldhaus mit. Verantwortlich dafür waren unter anderem Sonderlasten für den seit Jahren laufenden Umbau des Instituts.

Die Kosten sollen nun in den nächsten vier Jahren um fünf Milliarden Pfund gedrückt werden. Die Bank sei zu bürokratisch, sagte der neue Firmenchef Ross McEwan.

Mit Steuergeldern gerettet

RBS wurde in der Finanzkrise mit Steuergeldern von umgerechnet 55 Milliarden Euro vor dem Zusammenbruch bewahrt. Seitdem kontrolliert die Regierung 81 Prozent der Anteile. Das Geldhaus hat bislang in jedem Jahr seit der Rettung 2008 rote Zahlen geschrieben.

Trotz der erneut schwachen Zahlen will RBS für 2013 an seine Top-Banker Boni in Höhe von 576 Millionen Pfund ausschütten. Das sind 15 Prozent weniger als im Jahr zuvor. McEwan sagte, es müsse eine "faire" Bezahlung der Investmentbanker geben. Politiker hatten die Sondervergütungen schon im Vorfeld der Bilanzveröffentlichung scharf kritisiert.

Kein Ausstieg des Staates in Sicht

Denn anders als etwa bei der ebenfalls staatlich gestützten Lloyds-Bank sind die Fortschritte bei der RBS bescheiden. Während die Regierung bei Lloyds vermutlich dieses Jahr wieder aussteigen kann, ist dies bei der RBS Insidern zufolge noch auf Jahre nicht geplant.

RBS soll sich künftig stärker auf Privat- und Firmenkunden im Heimatmarkt konzentrieren. Gestutzt wird stattdessen das riskantere Investmentbanking sowie zahlreiche Aktivitäten im Ausland.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal