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Wirtschaftsstimmung in Eurozone hellt sich überraschend weiter auf


EU-Kommission  

Wirtschaftsstimmung in Eurozone hellt sich überraschend weiter auf

27.02.2014, 15:01 Uhr | dpa-AFX , rtr , t-online.de

Inmitten der verunsichernden Meldungen um die Ukraine ging eine positive fast unter: Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich im Februar überraschend weiter aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg um weitere 0,2 Punkte auf 101,2 Zähler, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Juli 2011.

Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 100,7 Punkte gerechnet. Bereits im Dezember hatte der Indikator wieder seinen langjährigen Durchschnittswert von 100 Punkten erreicht.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen zeigte sich mit Ausnahme des Verbrauchervertrauens eine positive Entwicklung. Besonders stark verbesserte sich die Stimmung im Bereich Dienstleistungen und im Bausektor.

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In den fünf größten Volkswirtschaften fiel die Entwicklung unterschiedlich aus: In Deutschland, Italien und den Niederlanden besserte sich die Stimmung, in Spanien blieb sie stabil, während sie sich in Frankreich eintrübte.

Aufschwung für die Eurozone erwartet

Experten hatten sich zuletzt etwas optimistischer für die weitere konjunkturelle Entwicklung im Währungsraum gezeigt. So hatte die EU-Kommission am Dienstag ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum der Eurozone im laufenden Jahr leicht von bisher 1,1 Prozent auf 1,2 Prozent angehoben.

Im nächsten Jahr werde das Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Prozent wachsen, heißt es in der jüngsten Winterprognose. "Die Konjunktur in Europa fasst nun Tritt", so Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn.

Schweizer Wirtschaft brummt

Die Schweiz hat 2013 übrigens ein deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum erreicht als die Eurozone. Im Gesamtjahr wuchs das Bruttoinlandprodukt der Eidgenossenschaft vorläufigen Zahlen zufolge um 2,0 Prozent. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft in Bern mit. Die Wirtschaft in den 18 Euro-Staaten war 2013 hingegen um 0,4 Prozent geschrumpft.

Den stärksten Beitrag zum Schweizer Wachstum lieferte der private Konsum mit einem Plus von 1,3 Prozentpunkten, gefolgt von Bauinvestitionen sowie Staatsausgaben mit jeweils 0,3 Prozentpunkten.

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