Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Bilanz 2013: Nivea-Produzent Beiersdorf staunt über eigenen Erfolg


Deutlicher Gewinnsprung  

Nivea-Hersteller Beiersdorf staunt über eigenen Erfolg

04.03.2014, 13:33 Uhr | dpa, rtr, t-online.de

Bilanz 2013: Nivea-Produzent Beiersdorf staunt über eigenen Erfolg. Vor gut einem Jahr hatten die Nivea-Produkte ein Retro-Design erhalten (Quelle: dpa)

Vor gut einem Jahr hatten die Nivea-Produkte ein Retro-Design erhalten (Quelle: dpa)

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf hat im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung hingelegt - und staunt selbst darüber. Schade für die Aktionäre: Ihre Dividende steigt trotzdem nicht.

Wie im Vorjahr sollen an die Anteilseigner 70 Cent je Aktie ausgeschüttet werden, wie der DAX-Konzern mitteilte. Analysten hatten eine deutliche Erhöhung der Dividende auf 81 Cent je Aktie erwartet. Der bereinigte Jahresüberschuss kletterte von 480 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2012 auf 537 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Der Nivea-Konzern Beiersdorf ist in den vergangenen Monaten schneller gewachsen als alle anderen großen Kosmetikunternehmen. "Wir bewegen uns in unserer eigenen Konjunktur, erstaunlicherweise", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Heidenreich.

Ausrichtung auf Schwellenländer zeigt Wirkung

Beiersdorf habe Marktanteile gewonnen, den Umsatz gesteigert und das Ergebnis verbessert. Das gelte nicht nur für die Wachstumsmärkte wie Lateinamerika und Asien, sondern auch für die reifen und hart umkämpften Märkte Westeuropas und für Deutschland. "Damit sind wir sehr zufrieden", sagte Heidenreich.

Heidenreich hat den Traditionskonzern seit seinem Amtsantritt vor knapp zwei Jahren umgekrempelt und stärker auf Schwellenländer ausgerichtet, wo die Nachfrage nach Kosmetikartikeln wächst. Erstmals sei in den Wachstumsmärkten ein Anteil von 52 Prozent am Gesamtumsatz der Kosmetiksparte erwirtschaftet worden. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 49 Prozent.

Der Erfolg auf den Märkten sei ganz wesentlich neuen Nivea-Produkten zu verdanken, die sich sehr erfolgreich durchgesetzt hätten. "Unsere Innovations-Pipeline ist gut gefüllt", sagte Heidenreich.

Beiersdorf: Noch viel Potenzial in der Marke Nivea

Vor diesem Hintergrund will Heidenreich den Konzernumsatz im laufenden Jahr um vier bis sechs Prozent steigern und die Umsatzrendite nochmals leicht erhöhen. Weil die Aktionäre nicht mehr vom Gewinn erhalten, sammelt der Beiersdorf-Konzern, der mehrheitlich der Hamburger Familie Herz gehört, daher Milliardenbeträge auf seinen Konten an.

Dieses Geld bleibe im Unternehmen und stehe für Unternehmenskäufe zur Verfügung, falls sich dafür eine Gelegenheit biete. Das allerdings sei nicht planbar und oft Zufall - Beiersdorf sei jedenfalls bereit. Heidenreich machte aber klar, dass der Schwerpunkt vorerst weiter auf organischem Wachstum liege. Es stecke noch viel Potenzial in der Marke Nivea.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
15,- € Gutschein für Sie - nur bis zum 22.09.2019
bei MADELEINE

shopping-portal