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Oculus-Deal: Facebook kauft Datenbrillenhersteller für 2 Milliarden Dollar

Oculus  

Facebook kauft Hersteller von Datenbrillen

26.03.2014, 13:53 Uhr | AP , dpa-AFX

Oculus-Deal: Facebook kauft Datenbrillenhersteller für 2 Milliarden Dollar. Nicht unbedingt schick, aber Spielefans fiebern der Oculus-Datenbrille offenbar entgegen (Quelle: AP/dpa)

Nicht unbedingt schick, aber Spielefans fiebern der Oculus-Datenbrille offenbar entgegen (Quelle: AP/dpa)

Nächster Milliarden-Deal für Facebook: Das Soziale Netzwerk kauft den Datenbrillenhersteller Oculus. Nach Unternehmensangaben hat der Deal ein Gesamtvolumen von bis zu 2,3 Milliarden Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro). Der Preis setzt sich aus 400 Millionen Dollar in bar und 1,6 Milliarden Dollar in Aktien zusammen. Bis zu weitere 300 Millionen Dollar werden fällig, wenn Oculus bestimmte Vorgaben erreicht.

Das Unternehmen produziert das Oculus Rift, ein Virtual-Reality-Headset, das - obwohl noch gar nicht auf dem Markt - bereits große Aufmerksamkeit bei Videospiel-Entwicklern erregt hat. Laut Facebook gibt es bereits 75.000 Vorbestellungen für das Gerät, mit dem sich virtuelle Welten darstellen lassen. Es soll ab Sommer zu kaufen sein.

"Oculus ist die Chance, die sozialste Plattform aller Zeiten zu schaffen und die Art zu verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren", erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Die Entwicklung des Geräts und der dahinterliegenden Plattform soll auch unter der Ägide von Facebook weitergehen.

Zu den Rivalen gehört der japanische Elektronikriese Sony mit seinem "Project Morpheus". Nutzer der Playstation 4 können sich mit dieser Brille in die virtuelle Spielewelt einklinken.

Nicht nur zum Spielen

Zuckerberg erklärte auf Facebook, es gebe noch jede Menge weitere Anwendungsmöglichkeiten für Datenbrillen über das Spielen hinaus. Sportfans könnten sich die besten Plätze im Stadion sichern, virtuelles Lernen würde verbessert oder Konversationen mit dem Arzt. Man fühle sich "wahrhaft anwesend".

Der Oculus-Deal bedeutet bereits den zweiten milliardenschweren Zukauf von Facebook innerhalb kurzer Zeit. Vergangenen Monat hatte das Unternehmen den Messaging-Service WhatsApp für 19 Milliarden Dollar erworben. Danach hatte Zuckerberg noch erklärt, von Milliardenübernahmen vorerst genug zu haben.

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