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Frankfurt im Wettlauf um Yuan-Drehscheibe vorn


Abkommen steht kurz bevor  

Frankfurt im Wettlauf um Yuan-Drehscheibe vorn

27.03.2014, 13:45 Uhr | dpa, dpa-AFX, t-online.de

Frankfurt im Wettlauf um Yuan-Drehscheibe vorn. Frankfurt am Main hat beste Chancen, bald Drehscheibe für den Handel mit der chinesischen Währung Yuan zu werden (Quelle: dpa)

Frankfurt am Main hat beste Chancen, bald Drehscheibe für den Handel mit der chinesischen Währung Yuan zu werden (Quelle: dpa)

Frankfurt könnte laut einem Pressebericht das erste Handelszentrum für die chinesische Währung in der Eurozone werden. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Deutschen Bundesbank und Chinas Zentralbank stehe unmittelbar bevor, berichtet das "Handelsblatt".

Absichtserklärung soll am Freitag erfolgen

Beide Seiten sollen demnach schon am Freitag - während des Besuchs von Chinas Staatspräsident Xi Jinping - zumindest eine Absichtserklärung unterzeichnen. Das Blatt berief sich dabei auf Informationen aus Verhandlungskreisen. Noch bis zuletzt liefen demnach Vorbereitungen für eine schriftliche Vereinbarung.

Auf dem gesamten europäischen Kontinent könnte hingegen London der erste Handelsplatz für die chinesische Währung werden, die als Yuan oder Renminbi bezeichnet wird. Am Mittwoch hatten sich die Notenbanken Großbritanniens und Chinas auf ein entsprechendes Abkommen geeinigt, das am 31. März 2014 unterzeichnet werden soll.

Auch Paris will Yuan-Drehscheibe werden

Die großen Finanzplätze Europas liefern sich einen regelrechten Wettlauf, erste Drehscheibe des Renminbi-Handels zu werden. Auch die französische Regierung hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Paris ein europäisches Handelszentrum für Chinas Währung wird.

"Unsere Ambition ist, Paris zu einer Größe im Handel mit dem Yuan in der Eurozone zu machen", teilte Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Handelsplätze im Ausland für bessere Finanzierungsoptionen

Der Yuan ist bislang nicht frei handelbar. Den Tausch und die Festsetzung des Kurses übernehme die chinesische Zentralbank, schreibt die Zeitung. Um Nachteile bei Finanzierungsmöglichkeiten zu vermeiden, habe das Reich der Mitte Auslands-Handelsplätze für seine Währung eingeführt, zum Beispiel in Hongkong und Singapur.

Notwendig wäre für die Mainmetropole zunächst eine Clearingstelle, heißt es in dem Bericht. Deren Rolle werde wahrscheinlich eine chinesische Großbank übernehmen. Über diese würden dann andere Geldinstitute und Unternehmen ihre Yuan-Geschäfte abwickeln.

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