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Matteo Renzi: Italiens Ministerpräsident verkauft Staatskarossen über Ebay


Klamme Kassen sanieren  

Italiens Ministerpräsident verkauft Staatskarossen über Ebay

28.03.2014, 18:00 Uhr | AP, t-online.de

Matteo Renzi: Italiens Ministerpräsident verkauft Staatskarossen über Ebay. Matteo Renzi ergreift zur Sanierung der Staatsfinanzen zu ungewöhnlichem Mittel (Quelle: dpa)

Matteo Renzi ergreift zur Sanierung der Staatsfinanzen zu ungewöhnlichem Mittel (Quelle: dpa)

Bei der Sanierung der italienischen Staatsfinanzen beweist der neue Ministerpräsident Matteo Renzi Ideenreichtum. Bis zum 16. April will er 151 Fahrzeuge aus dem Fuhrpark der Regierung über die Internet-Auktionsplattform eBay an den Mann oder die Frau bringen. Offenbar um Überführungskosten von vornherein zu vermeiden, müssen erfolgreiche Bieter die Fahrzeuge selbst abholen, wie es in der Angebotsbeschreibung heißt.

Die Verkaufsaktion für die ersten Limousinen vom Typ Alfa Romeo und BMW aus dem Bestand des Innenministeriums ist bereits diese Woche gestartet. Die Idee hat Renzi nach eigener Aussage vom früheren Bürgermeister von Florenz - das war er allerdings selbst.

Auch laufende Kosten senken

In dieser Funktion hatte er in diesem Jahr bereits vier Autos aus dem Besitz der toskanischen Stadt verkauft. Neben den Erlösen, die durch den Verkauf angepeilt werden, sei es vor allem Ziel, die Kosten für Wartung und Betrieb für die öffentliche Hand zu senken.

Die großen Fuhrparks von Staat und Kommunen sind ein stetes Ärgernis für die italienischen Bürger. Bereits Renzis Vorgänger hatten in den vergangenen vier Jahren den Bestand der Regierungsfahrzeuge um rund die Hälfte auf 6200 reduziert.

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Hoffnung auf Aufschwung

Derzeit ringt Italien mit der tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg, hat aber offenbar gute Aussichten, dieser hinter sich zu lassen. So stieg die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe dem Statistikamt Istat zufolge im Januar um ein Prozent gegenüber dem Vormonat und damit so stark wie seit August 2011 nicht mehr. Zur Aufhellung der Stimmung in dem Land hat auch beigetragen, dass Renzi Steuersenkungen angekündigt hat und den Arbeitsmarkt des Landes grundlegend reformieren will.

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