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Deutschen Bank: Paul Achleitner entschuldigt sich bei Kirch-Witwe


Aufsichtsratschef der Deutschen Bank  

Paul Achleitner entschuldigt sich bei Kirch-Witwe

06.04.2014, 10:29 Uhr | oca, T-Online, dpa-AFX

Deutschen Bank: Paul Achleitner entschuldigt sich bei Kirch-Witwe. Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner (Quelle: dpa)

Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner (Quelle: dpa)

Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner bittet die Witwe von Leo Kirch um Entschuldigung. Es tue ihm persönlich leid, was sie habe durchmachen müssen, sagte Paul Achleitner dem "Spiegel".

Der 2011 gestorbene Medienunternehmer Leo Kirch hatte die Bank und ihren damaligen Chef Rolf E. Breuer zeitlebens für den Zusammenbruch seines Medienkonzerns (ProSieben, SAT.1, N24) im Jahr 2002 verantwortlich gemacht. Breuer hatte am 4. Februar 2002, wenige Wochen vor der Kirch-Insolvenz, in einem Fernsehinterview mit dem Sender Bloomberg TV die Kreditwürdigkeit Kirchs in Zweifel gezogen.

Im Dauerstreit hatten die Erben des Medienunternehmers Leo Kirch am Ende den längeren Atem bewiesen. Das Bankhaus erklärte sich bereit, ihnen im Rahmen eines Vergleichs 925 Millionen Euro zu zahlen.

Jetzt ist der Deutsche Branchenprimus offenbar auf die Familie zugegangen. Achleitner sagte dem "Spiegel": "An dieser Stelle ist es mir ein Bedürfnis zu sagen, dass es mir, unabhängig von der Schuldfrage, persönlich sehr leid tut, was Frau Kirch aufgrund dieses Verfahrens durchgemacht hat." Das sähen viele in der Bank so, fügte er hinzu.

Prozessbetrug im Kirch-Streit?

Der Streit mit Kirch ist vorbei, der mit der Staatsanwaltschaft nicht. Ermittler der Münchner Staatsanwaltschaft hatten Ende März erneut Büros der Deutschen Bank durchsucht. Seit 2011 laufen Verfahren unter anderem gegen Co-Bank-Chef Jürgen Fitschen sowie dessen Vorgänger Rolf Breuer und Josef Ackermann wegen des Verdachts des versuchten Prozessbetrugs. Mit Vorstand Stephan Leithner rückt nun noch ein aktiver Vorstand in den Fokus, wie die Behörde in München bestätigte.

Breuer, Ackermann und Fitschen, so der Verdacht, sollen vor Gericht falsche Angaben gemacht haben, um Schadenersatzzahlungen zu verhindern. Weil die Bank aber verlor, heißt es nur: versuchter Prozessbetrug. Das gilt auch für Leithner, obwohl der Personal- und Rechtsvorstand selbst gar nicht vor Gericht ausgesagt hatte. Wie andere Mitarbeiter der Bank und die Anwälte geriet der Manager in das Verfahren, weil er an der Vorbereitung der Aussagen der übrigen Vorstände beteiligt gewesen sein soll.

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