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Bundesregierung erwartet auch 2015 kräftiges BIP-Plus


Regierungs-Prognose  

Auch 2015 wächst das BIP ungebremst

08.04.2014, 12:41 Uhr | rtr, t-online.de

Bundesregierung erwartet auch 2015 kräftiges BIP-Plus. Die Verbraucher sind in guter Stimmung - auch das wird das BIP ankurbeln, schätzt die Bundesregierung (Quelle: dpa)

Die Verbraucher sind in guter Stimmung - auch das wird das BIP ankurbeln, schätzt die Bundesregierung (Quelle: dpa)

Am heutigen Dienstag beginnen die Verhandlungen über den Bundeshaushalt 2014. Vorab verbreitet die Große Koalition Optimismus: Die Wirtschaft in Deutschland wird nach Einschätzung der Regierung deutlich wachsen.

"Für das Jahr 2015 erwartet die Bundesregierung eine reale Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von 2,0 Prozent und damit erneut ein kräftiges Wachstumsplus", heißt es im neuen Stabilitätsprogramm der Bundesregierung für die EU-Kommission. Auf diesen Wert kommt auch die Schätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Sie sieht allerdings einige Risiken, etwa die Krim-Krise, unsichere Schwellenländer und "sozialpolitische Wohltaten" wie den Mindestlohn oder das Rentenpaket.

In dem Bericht rechnet die Regierung von 2016 bis 2018 mit einem durchschnittlichen realen BIP-Plus von etwa eineinhalb Prozent im Jahr. "In diesem Zeitraum wird sich die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt weiter fortsetzen", heißt es in dem Stabilitätsprogramm, das das Bundeskabinett am Vormittag verabschieden will.

Unternehmen und Verbraucher in guter Stimmung

Für dieses Jahr erwartet die Bundesregierung ein reales Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent. "Die Frühindikatoren zeichnen für das Jahr 2014 ein positives Bild", heißt es in dem 46-seitigen Bericht, den die Mitgliedsstaaten der Euro-Zone jährlich in Brüssel vorlegen. Insbesondere die Stimmung der Unternehmen und Verbraucher habe sich mehrmals verbessert. "Zusammengenommen signalisieren die Wirtschaftsdaten sowie das sich verbessernde weltwirtschaftliche Umfeld, dass die gesamtwirtschaftliche Erholung in diesem Jahr in einen breit angelegten Aufschwung mündet", heißt es in dem Bericht weiter.

Darin bestätigt die Bundesregierung außerdem ihre finanzpolitischen Ziele. So plant der Bund 2015 erstmals seit 1969 wieder einen Haushalt ohne neue Schulden. Das Budget des Gesamtstaates aus Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen war bereits 2012 und 2013 ausgeglichen. "Das bei der Konsolidierung Erreichte zu sichern, ist eines der wesentlichen Ziele der Bundesregierung", heißt es in dem Bericht: "Es gilt, die Neuverschuldung zu stoppen und die Schuldenstandsquote nachhaltig zu senken." So solle der Schuldenstand deutlich schneller zurückgeführt werden als von den europäischen Regeln vorgegeben sei.

Ziel für Ende 2017: Schuldenquote bei nur noch 70 Prozent

Ziel der Bundesregierung ist es, die Schuldenstandsquote innerhalb von zehn Jahren auf weniger als 60 Prozent des BIP zurückzuführen. Bis Ende 2017 soll der Schuldenstand auf unter 70 Prozent des BIP von derzeit rund 80 Prozent sinken.

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