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Russland sagt IWF und EU Kooperation zu: Finanzhilfen für die Ukraine


Finanzhilfen für Ukraine  

Russland bietet IWF und EU Zusammenarbeit an

11.04.2014, 11:02 Uhr | rtr, AFP, dpa-AFX

Russland sagt IWF und EU Kooperation zu: Finanzhilfen für die Ukraine. Russlands Präsident Wladimir Putin drohte der Ukraine jüngst mit Stopp der Gaslieferungen (Quelle: dpa)

Russlands Präsident Wladimir Putin drohte der Ukraine jüngst mit Stopp der Gaslieferungen (Quelle: dpa)

Ein Ende des Konflikts um die vor dem Staatsbankrott stehende Ukraine ist nicht in Sicht. Um so erstaunlicher ist, dass trotz der Spannungen die russische Regierung nach eigenen Angaben mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Unterstützung des Nachbarlandes zusammenarbeiten möchte. Dazu sei sein Land bereit, sagte Finanzminister Anton Siluanow nach einem Treffen mit seinem US-Kollegen Jack Lew in Washington.

Es ging aber auch um die Gasversorgung des Landes durch Russland und die Begleichung offener Lieferrechnungen sowie drohende drastische Preiserhöhungen durch Moskau. In dem Gespräch habe Siluanow sich besorgt über den wachsenden Schuldenberg der Ukraine wegen unbezahlter russischer Gasrechnungen gezeigt.

Erst gestern hatte Kreml-Chef Wladimir Putin mehrere Staats- und Regierungschefs der EU über die kritische Lage in der Ukraine informiert und gleichzeitig Druck auf Europa ausgeübt. In dem Brief geht es um den Gasstreit mit der Ukraine und die negativen Auswirkungen, die eine Drosselung der russischen Lieferungen in das Land für die EU haben könnte.

Putin warnt Europa vor Gas-Engpässen

Sollte die Ukraine ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, würden die Gaslieferungen "vollständig oder teilweise" gestoppt. Der staatlich kontrollierte russische Energie-Konzern Gazprom beziffert die Schulden der Ukraine auf 2,2 Milliarden Dollar.

Laut IWF-Chefin Christine Lagarde entscheidet der Exekutivrat Ende April oder Anfang Mai über das Hilfspaket an die Ukraine. Der angepeilte Kredit liegt zwischen 14 und 18 Milliarden Dollar (zehn bis 13 Milliarden Euro). Weltbankchef Jim Yong Kim bekräftigte, seine Organisation wolle rund 3,5 Milliarden Dollar bereitstellen. Dem TV-Sender Euronews sagte Lagarde, dass von der Krise betroffene Länder ihre Energiepolitik überdenken sollten.

Die Ukraine hofft auf eine rasche Bewilligung der dringend benötigten Hilfen - noch vor den für Ende Mai angesetzten Wahlen. Die G7 dürften auch über den Stand der Sanktionen gegen Russland sprechen.

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