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Markenname Praktiker wird verkauft


Insolvente Baumarkt-Kette  

Markenname Praktiker wird verkauft

12.04.2014, 15:43 Uhr | rtr, dpa

Markenname Praktiker wird verkauft. In Praktiker-Märkten startet der Ausverkauf (Quelle: imago images)

In Praktiker-Märkten startet der Ausverkauf (Quelle: imago images)

Auch nach der Abwicklung der Baumarkt-Kette Praktiker könnte der Markenname weiterleben. Die Marke stehe zum Verkauf, sagte Holger Voskuhl, Sprecher des Insolvenzverwalters Christopher Seagon und bestätigte damit einen Bericht der "Wirtschaftswoche". In der kommenden Woche soll der Verkaufsprozess beginnen.

Ramponiertes Image

Nach Informationen des Wirtschaftsmagazins haben sich schon viele Interessenten beim Verwalter gemeldet. Schätzungen zum Preis der Marke seien aber schwierig. Sie sei zwar bekannt, ihr Image aber ramponiert. Vor allem der Werbeslogan "20 Prozent auf alles" habe dazu beigetragen, den Namen Praktiker mit aggressiven Discountangeboten zu verbinden.

Dass sich Baumarkt-Wettbewerber die Marke sichern, sei daher unwahrscheinlich. Als mögliche Kandidaten gelten laut "Wirtschaftswoche" eher preisaggressive Online-Anbieter, zumal auch die zugehörigen Internet-Adressen veräußert würden.

Kanadischer Investor übernimmt in Griechenland

Die 14 Praktiker-Baumärkte in Griechenland gehören künftig dem kanadischen Finanzinvestor Fairfax Financial Holdings. Der Praktiker-Insolvenzverwalter hat damit auch für die sechste von elf Auslands-Töchtern des Baumarkt-Konzerns einen neuen Eigentümer gefunden, wie er mitteilte. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Praktiker Hellas AE ist mit 195 Millionen Euro Umsatz die größte Auslandsgesellschaft des Konzerns. In 14 Märkten verkaufen 1100 Mitarbeiter nicht nur das klassische Sortiment, sondern auch Produkte wie Fernseher oder Waschmaschinen. Fairfax wolle sie unter der angestammten Marke Praktiker weiterführen, erklärte Seagon.

Praktiker war in Deutschland an seiner Billig-Strategie gescheitert und musste im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden. Die deutschen Märkte sind bereits geschlossen. Im Ausland hatte Seagon die Baumärkte in Luxemburg, der Ukraine, Bulgarien und Rumänien aber erfolgreich verkauft. Fairfax Financial betreibt mehrere Sach- und Haftpflichtversicherer, beteiligt sich als Finanzanlage aber auch an anderen Unternehmen.

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