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Ifo-Index hellt sich trotz Ukraine-Krise auf


Trotz Ukraine-Krise  

Ifo-Index hellt sich überraschend auf

24.04.2014, 11:52 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

Trotz der Ukraine-Krise hat sich die Stimmung der deutschen Wirtschaft im April überraschend verbessert. Der Ifo-Index als Barometer für das Geschäftsklima stieg von 110,7 Zählern im März auf 111,2 Punkte.

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 110,5 Zähler gerechnet. "Trotz der Krise in der Ukraine setzt sich die positive Grundstimmung durch", sagte der Präsident des Ifo-Instituts Hans-Werner Sinn. Der Index wird monatlich aus der Befragung von rund 7000 Managern erstellt. Die Führungskräfte bewerteten sowohl ihre Lage als auch ihre Geschäftsaussichten besser als zuletzt.

Die Kurve des Ifo-Index in den vergangenen zwölf Monaten (zum Vergrößern klicken)  (Quelle: dpa)Die Kurve des Ifo-Index in den vergangenen zwölf Monaten (Quelle: dpa)

"Deutschland befindet sich im Aufschwung", ergänzte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe zu Reuters. "Die Auftragsbücher sind voll, der Export funktioniert." Die Krise zwischen Russland und dem Westen wirke sich im Moment zwar nicht auf die deutsche Wirtschaft aus. "Sie ist aber ein Faktor im Hintergrund", betonte Wohlrabe. DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle äußerte sich positiv, dass der Konflikt, die Zuversicht der Unternehmen nicht belaste. "Für den Fortgang des Aufschwungs ist das ganz wesentlich, denn verunsicherte Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück."

Im Export sehen die Manager weiter viel Potenzial

In der Industrie ist die Stimmung so gut wie seit Juli 2011 nicht mehr. Die Betriebe schätzen ihre Perspektiven deutlich optimistischer ein. "Die Exportaussichten bleiben weiterhin gut", erklärte das Ifo-Institut. Am Bau hellte sich die Stimmung leicht auf, im Großhandel sogar deutlich. Im Einzelhandel sank das Barometer zwar leicht, bleibt nach Ifo-Angaben aber auf hohem Niveau.

Mitte April hatte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in seinem Index noch einen Rückgang vermeldet. Als Grund wurde der Konflikt in der Ukraine genannt. Dass die Erwartungen zur weiteren Entwicklung verhalten blieben, erklärte das ZEW mit der aktuell bereits sehr guten Lage.

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