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Apple, Google und Co. zahlen Mitarbeitern 325 Mio. Dollar


Illegale Lohnabsprachen  

Apple, Google und Co. zahlen Mitarbeitern 325 Millionen Dollar

25.04.2014, 12:37 Uhr | dpa-AFX

Apple, Google und Co. zahlen Mitarbeitern 325 Mio. Dollar. Google, Apple  und Co. einigen sich mit Mitarbeitern  (Quelle: Reuters)

Google, Apple und Co. einigen sich mit Mitarbeitern (Quelle: Reuters)

Illegale Lohnabsprachen hätten Technologie-Schwergewichte wie Apple, Google, Intel und Adobe beinahe Milliarden gekostet. Dabei ging es um Vereinbarungen aus den Jahren 2005 bis 2009, Beschäftigte nicht gegenseitig abzuwerben. Die Mitarbeiter argumentierten, dies seien wettbewerbsfeindliche Absprachen gewesen, die ihnen die Aussicht auf höhere Einkommen verwehrt hätten. Der Sammelklage schlossen sich rund 64.000 Menschen mit einer Forderung von drei Milliarden Dollar an.

In Gerichtsunterlagen hieß es jetzt, der Streit sei beigelegt worden. Details gab es zunächst nicht. Nach Informationen des "Wall Street Journal" zahlen die Unternehmen insgesamt 325 Millionen Dollar. In einem Monat sollte der Prozess in dem Fall beginnen.

Im Mittelpunkt in dem Verfahren standen vor allem Apple und Google. So bekam ein E-Mail-Wechsel zwischen Apple-Gründer Steve Jobs und dem damaligen Google-Chef Eric Schmidt viel Aufmerksamkeit. Nachdem eine Mitarbeiterin von Googles Personalabteilung per E-Mail einen Apple-Entwickler angesprochen hatte, beschwerte sich Jobs bei Schmidt. Die Reaktion fiel hart aus: Google versicherte, dass die Frau sofort gefeuert werde und so etwas nicht wieder vorkommt. Der inzwischen verstorbene Jobs quittierte dies beim internen Weiterleiten der Mail mit einem Smiley.

Illegale Absprachen

Google und Apple waren damals, bevor sie der Streit um das mobile Betriebssystem Android auseinander riss, noch mehr Partner als Rivalen. Mit der Abmachung wollten sie einen Wettstreit um Mitarbeiter vermeiden. Dem später für illegal erklärten Pakt schlossen sich auch der Chiphersteller Intel, die Software-Firmen Adobe und Intuit, das "Star Wars"-Studio Lucasfilms und der Animations-Spezialist Pixar an. Intuit, Lucasfilms und Pixar einigten sich bereits vorher mit den Klägern.

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