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Überraschender Rückgang: Kohle, Gas und Öl lassen Importpreise fallen


Überraschender Rückgang  

Kohle, Gas und Öl lassen Importpreise fallen

28.04.2014, 14:38 Uhr | rtr, t-online.de

Überraschender Rückgang: Kohle, Gas und Öl lassen Importpreise fallen. Dank fallender Preise für Steinkohle, Erdgas und Erdöl haben sich die Einfuhren nach Deutschland deutlich verbilligt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dank fallender Preise für Steinkohle, Erdgas und Erdöl haben sich die Einfuhren nach Deutschland deutlich verbilligt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fallende Energiepreise haben die Einfuhren nach Deutschland so deutlich verbilligt wie seit über einem halben Jahr nicht mehr. So sind die Importpreise im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,3 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Minus von 2,8 Prozent gerechnet.

Für den stärksten Rückgang seit August 2013 sorgte vor allem der Bereich Energie, bei dem die Kosten im Schnitt 8,5 Prozent niedriger ausfielen als ein Jahr zuvor. Getreide verbilligte sich mit 12,6 Prozent ebenfalls sehr stark, Metalle um neun Prozent. Dagegen zogen die Preise für Milch und Milcherzeugnisse um rund elf Prozent an. Importierter Rohkaffee war um 7,4 Prozent teurer.

Steinkohle, Erdgas und Öl verbilligt

Innerhalb der Energie-Einfuhren verbilligte sich vor allem Steinkohle. Gegenüber März 2013 wurde hier ein Preisrückgang von elf Prozent registriert. Aber auch bei Erdgas (minus 10,5 Prozent) und Erdöl (minus sieben Prozent) gaben die Preise stark nach.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Rückgänge jedoch weit weniger spektakulär aus und schlugen bei Steinkohle mit minus 1,2, bei Erdgas mit 4,2 und bei Erdöl mit minus 1,7 Prozent zu Buche.

Auch Ausfuhrpreise etwas gesunken

Wegen der schwächelnden Nachfrage auf vielen Märkten und dem hohen Wettbewerbsdruck haben auch die deutschen Exporteure ihre Preise den zwölften Monat in Folge gesenkt. Die Ausfuhrpreise fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Prozent. Billigere Rohstoffe eröffnen den Exporteuren Spielraum, mit niedrigeren Preisen die Nachfrage anzukurbeln.

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