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Geldpolitik: US-Notenbank fährt Anleihekäufe weiter zurück


Geldpolitik  

US-Notenbank fährt Anleihekäufe weiter zurück

01.05.2014, 10:54 Uhr | AFP

Geldpolitik: US-Notenbank fährt Anleihekäufe weiter zurück. US-Notenbankchefin Janet Yellen (Quelle: Reuters)

US-Notenbankchefin Janet Yellen (Quelle: Reuters)

Die US-Zentralbank Federal Reserve fährt ihr Konjunkturprogramm wie erwartet weiter zurück. Der für die Geldpolitik zuständige Offenmarktausschuss der Fed kündigte an, den monatlichen Aufkauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren um weitere zehn Milliarden Dollar auf nun 45 Milliarden Dollar (32,5 Milliarden Euro) zu drosseln. Den Leitzins beließ die Notenbank auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent.

An diesem Zinsniveau will die Fed auch vorerst nicht rütteln. Eine Änderung machte die Zentralbank in ihrer Erklärung erneut von einer Annäherung der Inflationsrate an die Zielmarke von zwei Prozent sowie Fortschritten auf dem Arbeitsmarkt hin zur Vollbeschäftigung abhängig. Mit einer Erhöhung des Leitzinses wird im kommenden Jahr gerechnet. Fed-Chefin Janet Yellen hatte Mitte März angedeutet, dass ein Zinsanstieg bereits in der ersten Jahreshälfte 2015 festgelegt werden könnte.

Über mehrere Programme zum Anleihenkauf pumpte die Fed seit Mitte 2008 im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise mehr als drei Billionen Dollar in den Wirtschaftskreislauf. Ziel war die Verbilligung der Kredite für Unternehmen und Privatleute. Im Dezember begann die Notenbank dann mit dem Ausstieg aus dem aktuellen Programm, das ursprünglich ein Volumen von 85 Milliarden Dollar monatlich hatte. Analysten hatten mit der weiteren Drosselung am Mittwoch gerechnet. Die Fed erklärte, die Käufe auch künftig in "maßvollen Schritten" weiter zurückzufahren.

Prognosen überraschten Experten

Die US-Wirtschaft hatte einen schwierigen Start ins Jahr. Die auf das Jahr hochgerechnete Wachstumsrate betrug im ersten Quartal 2014 nur 0,1 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington mitteilte. Wegen des außergewöhnlich harten Winters war ein Dämpfer bei der Wirtschaftsleistung erwartet worden. Doch der Einbruch überraschte selbst Experten, die mit immerhin 1,0 Prozent Wachstum gerechnet hatten.

Die Fed sieht die Konjunktur nach der "scharfen Verlangsamung" während der Wintermonate aber wieder im Aufwärtstrend. Zu erwarten seien ein "moderates" Wachstum und eine schrittweise Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt, teilte die Notenbank mit. Im März lag die Arbeitslosenquote bei 6,7 Prozent.

Dow Jones auf Rekordhoch

Der optimistische Ausblick der Fed trieb die Kurse an der Börse in New York nach oben. Der Leitindex Dow Jones schloss am Mittwoch auf einem neuen Rekordhoch bei 16.580 Punkten. Auch der breiter angelegte S&P-Index und der Technologie-Index Nasdaq legten leicht zu.

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