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Einbrecher bringen neue Zehn-Euro-Scheine in Umlauf

Vor offizieller Ausgabe  

Diebe bringen neue Zehn-Euro-Scheine in Umlauf

09.05.2014, 09:39 Uhr | t-online.de , dpa-AFX

Einbrecher bringen neue Zehn-Euro-Scheine in Umlauf. Der neue Zehn-Euro-Schein kommt ab 23. September in Umlauf. (Quelle: dpa)

Der neue Zehn-Euro-Schein kommt ab 23. September in Umlauf. (Quelle: dpa)

Bei einem Einbruch in eine Spezialfirma in Hamburg haben Diebe Ende April neue Zehn-Euro-Scheine erbeutet, wie ein Sprecher der Polizei bestätigte. Nun seien Scheine der neuen Sorte, die eigentlich erst ab Ende September in den Verkehr gebracht werden sollen, in Hamburg aufgetaucht - bei der Bezahlung eines Taxifahrers, wie der "Spiegel" berichtet.

Die Firma im Stadtteil Bramfeld stellt Maschinen her, die Geldscheine zählen. Der Betrieb hatte von der Bundesbank echte Scheine, eine so genannte "sichere Leihe", bekommen, um die Maschinen zu testen. Bei dem Einbruch konnten die Täter einen Tresor öffnen, der Schlüssel dazu lag im Lagerraum der Firma. Sie erbeuteten 700 Zehner.

Verbleib von 600 Scheinen offen

Am Sonntag desselben Wochenendes wollten junge Leute fünf Zehn-Euro-Scheine an einer nahe gelegenen Tankstelle in einen Fünfziger tauschen. Der Kassiererin kam die Sache komisch vor, sie rief die Polizei. Die Beamten nahmen drei junge Männer im Alter von 19, 20 und 23 Jahren fest. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden mehr als 100 weitere Scheine sichergestellt. Wo die knapp 600 fehlenden Scheine geblieben sind, ist offen.

Anzunehmen ist aber, dass ein Teil dieser Scheine bereits in Umlauf gebracht wurden. Wie der "Spiegel" berichtet, habe ein Hamburger Taxifahrer von einem seiner Kunden kürzlich zwei Zehner in die Hand gedrückt bekommen, deren Optik ihn stutzig gemach habe. "Dein Kopierer hat aber 'nen Rotstich!", soll der Fahrer über die aus seiner Sicht ungewöhnliche Farbe der Geldnoten gewitzelt haben.

Tags darauf habe ein Angestellter einer Hamburger Bankfiliale den Taxifahrer darüber aufgeklärt, dass die Scheine zwar echt, aber erst vom Stichtag 23. September an offizielles Zahlungsmittel sind.

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