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IPO: Actionkamera-Hersteller GoPro plant Börsengang

Videos in voller Fahrt  

Actionkamera-Hersteller GoPro plant Börsengang

20.05.2014, 11:53 Uhr | dpa-AFX

IPO: Actionkamera-Hersteller GoPro plant Börsengang. Snowboarder mit Action-Cam GoPro in der Hand: Kamera-Hersteller strebt an die Börse (Quelle: Reuters)

Snowboarder mit Action-Cam GoPro in der Hand: Kamera-Hersteller strebt an die Börse (Quelle: Reuters)

Der für seine Hero-Action-Kameras bekannte kalifornische Hersteller GoPro geht an die Börse. Dadurch sollen bis zu 100 Millionen Dollar in die Firmenkasse gespült werden. Am Montag wurde der Börsenprospekt veröffentlicht, aus dem allerdings weder Datum noch Preisspanne hervorgehen. So kann sich die beabsichtigte Summe bis zum eigentlichen Handelsbeginn noch ändern. GoPro will an unter dem Kürzel "GPRO" an die rein elektronische Börse Nasdaq gehen.

Die Hero-Cams erfreuen sich besonders unter Sportlern großer Beliebtheit. Die kleinen, robusten Geräte lassen sich beispielsweise an Helmen befestigen und nehmen Videos oder Fotos in voller Fahrt auf. So landen waghalsige Skisprünge, steile Abfahrten mit dem Moutainbike oder Klettern in der Steilwand per spektakuläres Video schnell im Internet.

Milliarden-Dollar-Umsatzgrenze in Reichweite

Das Unternehmen steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 87 Prozent auf 985,7 Millionen Dollar. Das hat unter anderem damit zu tun, dass die GoPro-Kameras stärker vom Sport-Zubehör zum beruflichen Werkzeug etwa für Feuerwehrleute geworden sind. Der Gewinn verdoppelte sich 2013 auf 60,6 Millionen Dollar. GoPro verkauft seine Kameras inzwischen in über 100 Ländern.

Chinas Foxconn unter den Anteilseignern

Gründer und Chef Nicholas Woodman ist der starke Mann bei GoPro mit 49 Prozent der Stimmrechte. Unter den Anteilseignern ist neben Finanzinvestoren auch der chinesische Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist.

GoPro hatte bereits Anfang Februar erklärt, einen Börsenprospekt eingereicht zu haben. Dieser kann bei jungen Firmen jedoch so lange unter Verschluss bleiben, bis die Börsenaufsicht SEC ihn geprüft hat. Das erlaubt es, mögliche Ungereimtheiten vor der Veröffentlichung zu klären. Auch Twitter war bei seinem Börsengang im vergangenen Jahr diesen Weg gegangen.

Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg erwog GoPro als Alternative zum Börsengang auch einen Verkauf oder eine weitere Finanzspritze von Investoren.

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