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Google legt 30 Milliarden Dollar für Übernahmen zurück


Internetriese will weiter wachsen  

Google legt 30 Milliarden Dollar für Übernahmen zurück

21.05.2014, 08:52 Uhr | dpa-AFX, AP, t-online.de

Google legt 30 Milliarden Dollar für Übernahmen zurück. Der Internetriese Google will durch weitere Zukäufe expandieren (Quelle: dpa)

Der Internetriese Google ist weiter auf Expansionskurs (Quelle: dpa)

Google will offenbar weiter expandieren und im großen Stil ausländische Firmen und Technologierechte kaufen. Dafür seien zwischen 20 und 30 Milliarden Dollar (rund 22 Milliarden Euro) zur Seite gelegt worden, enthüllte das Internetunternehmen auf Anfrage der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.

Keinen Zeitrahmen genannt

Zudem teilte der Konzern mit, dass er womöglich rund vier Milliarden Dollar für Büros und Datenzentren außerhalb der USA ausgeben wolle. Einen Zeitrahmen für die beabsichtigten Geschäftsabschlüsse nannte der Konzern mit Sitz im kalifornischen Mountain View jedoch nicht.

Wie aus dem Brief an die SEC hervorgeht, stand Google schon Ende vergangenen Jahres vor einem bedeutenden Firmenaufkauf. Kurz vor der Fertigstellung des Schreibens am 20. Dezember 2013 seien die Verhandlungen jedoch gescheitert.

Wäre es zu einem Deal gekommen, hätte er den bislang größten Google-Übernahmecoup außerhalb der USA in den Schatten gestellt: den Kauf des israelischen Navigations-Diensts Waze für eine Milliarde Dollar. Obwohl es den Brief demnach seit fünf Monaten gibt, hatte ihn die SEC erst am Dienstag veröffentlicht.

Google entzieht sich dem US-Fiskus

In den vergangenen zehn Jahren gab Google rund 27 Milliarden Dollar für Firmenakquisitionen aus. Vor zwei Jahren verleibte sich der Konzern den Handyhersteller Motorola Mobility ein. Es war der größte Firmenaufkauf in der Geschichte des Internetriesen. Derzeit versucht Google die Motorola-Handysparte für 2,9 Milliarden Dollar an die Lenovo-Gruppe abzustoßen.

Die Google-Einnahmen beliefen sich außerhalb der USA bis März auf 34,5 Milliarden Dollar. In den Vereinigten Staaten verfügt der Internetriese über 25 Milliarden Dollar. Wie viele andere Technologieunternehmen steht Google wegen seiner außerhalb der USA erzielten Einkünfte in der Kritik, weil es sich so dem amerikanischen Fiskus entziehen kann.

Kartellamt sieht Marktmacht mit Sorge

In Deutschland steht Google wegen seiner zunehmenden Marktmacht in der Kritik, die mittlerweile auch das Bundeskartellamt auf den Plan ruft. "Google ist ein marktbeherrschendes Unternehmen", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der "Süddeutschen Zeitung". Die Marktanteile bei Suchmaschinen würden weltweit bei etwa 70 Prozent, in Deutschland sogar bei 90 Prozent liegen. "Google war bislang auch erfolgreich dabei, seine Marktmacht auf andere Bereiche zu übertragen", fügte er hinzu.

Deshalb unterstütze die Wettbewerbsbehörde den jüngsten Vorstoß der Politik gegen Google. "Wirtschaftsminister Gabriel liegt mit seiner Analyse richtig", sagte Mundt dem Blatt. Der SPD-Politiker hatte zuletzt eine härtere Regulierung und notfalls eine Zerschlagung gefordert. "Das Wettbewerbsrecht kann im Fall Google nur ein Teil der Lösung sein. Aber es muss auch Teil einer ganzheitlichen Lösung sein", sagte Mundt. Es könne aber nicht alle Probleme lösen. "Wenn man darüber hinaus möchte, muss man über gesetzgeberische Maßnahmen diskutieren", sagte Mundt. Das Kartellamt könne kein eigenes Verfahren eröffnen, da derzeit die EU-Kommission ermittle.

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