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Bundeswehr: Milliarden-Risiko bei Hubschrauberkauf - Finanzdebakel droht


Hubschrauberkauf  

Milliarden-Risiko für Verteidigungsministerium

01.06.2014, 12:37 Uhr | dpa, t-online.de

Bundeswehr: Milliarden-Risiko bei Hubschrauberkauf - Finanzdebakel droht. Tiger (im Vordergrund) und NH90: Milliarden-Hubschrauber-Geschäft liegt auf Eis (Quelle: dpa)

Tiger (im Vordergrund) und NH90: Milliarden-Hubschrauber-Geschäft liegt auf Eis (Quelle: dpa)

Droht der Bundeswehr ein neues Finanzdebakel? Geht es nach Informationen des Nachrichten-Magazins "Spiegel", wird ein großes Rüstungsgeschäft vorerst nicht umgesetzt. Das Verteidigungsministerium hatte sich im März 2013 mit Hersteller Eurocopter grundsätzlich auf die Lieferung von 139 Hubschraubern der Modelle "Tiger" und "NH90" im Wert von über sieben Milliarden Euro geeinigt. Doch nun liege diese Vereinbarung vorerst auf Eis. Sie sei mit großen Unwägbarkeiten behaftet, schreibt das Magazin.

Warnung vor zu hohen Betriebskosten

Man wolle eine externe Überprüfung des sogenannten Memorandum of Understanding abwarten, heißt es laut "Spiegel" aus dem Ministerium über den Deal, der auch die Lieferung von 18 "NH90" in einer Marine-Variante für weitere 915 Millionen Euro vorsehe. Hinsichtlich dieser Maschinen warne der Bundesrechnungshof in einem internen Gutachten, dass die Betriebskosten doppelt so hoch ausfallen könnten wie beim derzeitigen Marine-Hubschrauber "Sea King".

Rost-Problem bei Kampfhubschrauber

Außerdem gebe es beim "NH90" ein Rostproblem. Offenbar können "in salzhaltigem Umfeld" Korrosionsschäden auftreten, was insbesondere für die Marine-Version fatal ist. Nun müsse der Hersteller erst einmal "tragfähige Lösungen" präsentieren.

Geprüft werden müssten auch noch Zulassungsfragen. "Ein konkretes Ergebnis" erwarte man dazu "nicht vor dem Jahre 2016", so das Ministerium nach "Spiegel"-Angaben.

Der Fall erinnert an die Pannen-Drohne "Euro Hawk" vor etwa einem Jahr. Im Mai 2013 stoppte das Verteidigungsministerium das Drohnen-Projekt nach mehrjähriger Entwicklungszeit und Kosten über eine halbe Milliarde Euro, da das Fluggerät mangels automatischem Kollisionswarner keine Zulassung bekommen konnte.

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