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Mehr Neuzulassungen: Autoabsatz legt im Frühsommer kräftig zu

Mehr Neuzulassungen  

Autoabsatz legt im Frühsommer kräftig zu

03.06.2014, 20:07 Uhr | t-online.de, rtr

Mehr Neuzulassungen: Autoabsatz legt im Frühsommer kräftig zu. Opel-Produktion in Eisenach: Die Verkäufe des Autobauers sind im Mai deutlich gestiegen (Quelle: dpa)

Opel-Produktion in Eisenach: Die Verkäufe des Autobauers sind im Mai deutlich gestiegen (Quelle: dpa)

Der deutsche Automarkt hat im Mai deutlich Fahrt aufgenommen. Im vergangenen Monat seien rund 274.000 Fahrzeuge neu auf die Straßen gekommen, gut fünf Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Kraftfahrt-Bundesamt mitteilte.

Während sich Privatleute weiter mit dem Kauf eines Neuwagens zurückhielten, legten gewerbliche Zulassungen kräftig zu. Dies ist oft ein Anzeichen dafür, dass Händler mehr Neuwagenauf sich zulassen, um sie anschließend mit hohen Preisabschlägen zu verkaufen. Bereits zu Jahresanfang war die Pkw-Nachfrage mithilfe von Rabatten angekurbelt worden. Im April war der Absatz geschrumpft, weil die Autohäuser über Ostern geschlossen sind.

Weiter ruinöse Rabatte

Die Rabattschlacht habe zwar etwas nachgelassen, es würden aber immer noch ruinöse Preisabschläge gewährt, sagte Ferdinand Dudenhöffer, der das CAR-Institut an der Uni Duisburg-Essen leitet. Zugleich erhole sich die Nachfrage nach Firmenwagen, weil Unternehmen angesichts der besseren Konjunktur mehr bestellten, erläuterte er.

Im Mai seien knapp 63 Prozent der Neuzulassungen auf das Konto von Unternehmen gegangen nach 59 Prozent im Vorjahr, sagte Peter Fuß von EY (ehemals Ernst & Young). Es spreche viel dafür, dass der Trend bei den gewerblichen Zulassungen in den nächsten Monaten anhalten werde.

Opel und Porsche legen zu, BWM und Mercedes verlieren

Kräftige Absatzzuwächse verzeichneten im Mai Renault mit plus 33 Prozent und die VW-Tochter Skoda, deren Auslieferungen um knapp 23 Prozent kletterten. Dagegen konnte der französische Rivale Peugeot den Verkauf mit einem Plus von knapp einem Prozent kaum steigern.

Deutlich stärker legte Opel mit plus neun Prozent zu. Porsche verkaufte elf Prozent mehr als vor Jahresfrist. Auch die deutschen Oberklassehersteller schnitten unterschiedlich ab: Während Audi gut fünf Prozent mehr von seinen Oberklassewagen losschlug, gingen die Neuzulassungen bei BMW um knapp fünf Prozent zurück. Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz verkaufte ein halbes Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Drei Millionen Neuzulassungen für 2014 erwartet

Bei den Importeuren fuhr die zu Fiat-Chrysler gehörende Geländewagenmarke Jeep mit einem Zuwachs von fast 85 Prozent den stärksten Anstieg ein, gefolgt von Nissan mit plus 37 Prozent. Bei Chevrolet brachen die Neuzulassungen um 85 Prozent ein. Der amerikanische Mutterkonzern GM hatte unlängst entschieden, die Marke aus Europa zurückzuziehen, um der Tochter Opel mehr Freiraum zum Überleben zu geben.

Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten fünf Monaten 1,26 Millionen Neuwagen registriert, ein Plus von 3,4 Prozent. Für das Gesamtjahr prognostizieren Branchenverbände rund drei Millionen Neuzulassungen. Im vergangenen Jahr wurden 2,95 Millionen Neuwagen registriert.

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