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24 h oder weniger: Paketdienste wollen schneller werden


24 Stunden oder weniger  

Paketdienste wollen schneller werden

05.06.2014, 11:56 Uhr | bv, t-online.de

24 h oder weniger: Paketdienste wollen schneller werden. Päckchen beim Logistiker Hermes: Die Branche stellt sich auf wachsende Sendungsmengen ein (Quelle: dpa)

Päckchen beim Logistiker Hermes: Die Branche stellt sich auf wachsende Sendungsmengen ein (Quelle: dpa)

Bestellungen im Internet werden immer beliebter: Die Auswahl ist riesig, der Preis oft niedriger als im Geschäft und der Kunde erspart sich viel Lauferei, denn alles wird nach Hause oder zumindest in die Packstation, das Postamt oder eine Abholstelle geliefert. Einziger Nachteil: die Warterei. Wer etwas sofort benötigt, muss sich weiterhin auf den Weg in den nächsten Laden machen. Versender und Paketdienste überlegen, wie sie diesen Nachteil möglichst rasch wettmachen können. Eine Lieferung am nächsten Tag ist bereits ehrgeizig, die Zustellung am selben Tag wird wohl noch lange die Ausnahme bleiben.

Das hängt zum einen mit der Logistik, zum anderen mit den Kosten zusammen. Die Lieferung am gleichen Tag entspreche einer Kurierleistung, sagt Martin Frommhold vom Logistiker Hermes in Hamburg im Gespräch mit t-online.de. Und die müsse mit 20 bis 40 Euro veranschlagt werden. Auch die dahinterstehenden Strukturen müssen passen: So muss der Händler genügend viele und genügend große Zwischenlager in Deutschland haben, damit die Ware auf möglichst kurzem Weg zum Kunden gelangen kann.

Für Hermes ist die Belieferung am Tag der Bestellung deshalb vorerst noch kein konkretes Thema, einen Zeitplan für die Einführung gebe es nicht, sagte Frommhold. Dennoch nimmt der Logistiker bis 2018 rund 300 Millionen Euro in die Hand, um seine deutsche Paketsparte zu modernisieren. Die Distanz zu den Auftraggebern soll dabei ebenso verkürzt werden wie die Laufzeiten.

Mehr Nähe, kürzere Laufzeiten

Geplant ist der Bau neuer Logistik-Center, bestehende Standorte sollen umgebaut oder zusammengelegt werden. In den größten Standorten könnten künftig 10.000 Sendungen pro Stunde bearbeitet werden, teilte das Unternehmen mit. Insgesamt sollen künftig 400 statt bisher 300 Millionen Päckchen und Pakete pro Jahr befördert werden können.

Rund 1000 der 4500 Beschäftigten müssten sich auf einen Umzug einstellen, schreibt die "Welt", einen Jobabbau solle es jedoch nicht geben. Eher würden mehr Mitarbeiter gebraucht, sagte Otto-Vorstand Hanjo Schneider der Zeitung. Die Otto Group ist die Konzernmutter von Hermes, der Nummer zwei hinter der Post bei Paketsendungen an Privatkunden.

Effiziente Zustellung

Dass auch bei der direkten Zustellung noch Platz für Neues ist, hat die Post mit ihrem neuesten Produkt, dem Paketkasten gezeigt. Schon seit rund zehn Jahren betreibt das Unternehmen die Packstationen, an denen registrierte Kunden ihre Sendungen Tag und Nacht abholen können. Das spart den Paketboten Zeit und unnötige Wege - und beim Paketkasten vor der Haustür ist der Effekt ähnlich, nur muss hier der Kunde für die eigene Bequemlichkeit selbst in die Tasche greifen und die Box auf eigene Kosten installieren lassen.

Noch ist die Zustellung am gleichen Tag ein relativ kleines Segment: Laut einer Umfrage, die die "Welt" zitiert, gaben elf Prozent der Befragten an, dass dies für sie wichtig wäre.

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