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Ifo-Chef Sinn kritisiert EZB-Leitzins-Senkung

Nur kurzfristige Hilfe  

Ifo-Chef Sinn kritisiert EZB-Leitzins-Senkung

08.06.2014, 15:11 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Ifo-Chef Sinn kritisiert EZB-Leitzins-Senkung. Ifo-Chef Hans-Werner hält die EZB-Zinspolitik für kurzsichtig (Quelle: dpa)

Ifo-Chef Hans-Werner hält die EZB-Zinspolitik für kurzsichtig (Quelle: dpa)

Wegen ihrer erneuten Leitzins-Senkung zieht die Europäische Zentralbank (EZB) weiter Kritik auf sich. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, sagte der "Welt am Sonntag": "Die EZB-Politik hält Unternehmen in den Krisenländern am Leben, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind und nur noch als Kapitalvernichtungsmaschinen dahin vegetieren." Wichtiger wäre es, das Geld der Sparer dorthin zu lenken, wo es echte Renditen liefere und dauerhafte Arbeitsplätze schaffe.

"Kurzfristig mag die Politik der EZB den Volkswirtschaften in den Krisenländern helfen, langfristig ist sie aber verhängnisvoll", sagte Sinn. "Das ist, als würde ein Kranker Schmerzmittel schlucken und weitermachen, anstatt sich auszukurieren." Solange die Staaten an billiges Geld kämen, müssten sie ihre Arbeitsmärkte und Volkswirtschaften nicht reformieren. Gerade das sei aber nötig, damit die Länder wieder auf die Beine kommen.

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