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Weltbank senkt Wachstumsprognose: Ukraine-Krise bremst globale Konjunktur

Wegen Ukraine  

Weltbank senkt ihre globale Wachstumsprognose

11.06.2014, 14:20 Uhr | dpa-AFX, rtr, t-online.de

Weltbank senkt Wachstumsprognose: Ukraine-Krise bremst globale Konjunktur. Weltbank reduziert Wirtschaftsprognose: Das weltgrößte Containerschiff "Mary Maersk" bei der Ankunft im chinesischen Qingdao (Quelle: imago/ China Foto Press)

Weltbank reduziert Wirtschaftsprognose: Das weltgrößte Containerschiff "Mary Maersk" bei der Ankunft im chinesischen Qingdao (Quelle: imago/ China Foto Press)

Die Weltbank hat wegen der Ukraine-Krise und des ungewöhnlich harten Winters in den USA ihre globale Konjunkturprognose gekürzt. Auch um die Wirtschaft in den Entwicklungs- und Schwellenländern macht sich die Weltbank Sorgen. Das Wachstum in den aufstrebenden Ländern werde in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge insgesamt unter fünf Prozent bleiben, erklärt die Organisation in ihrem Ausblick für die Weltwirtschaft.

Für das laufende Jahr senkte die Weltbank ihre Wachstumsprognose für die Entwicklungs- und Schwellenländer auf 4,8 Prozent. Im Januar hatte sie noch mit 5,3 Prozent gerechnet. Mit Blick auf die kommenden beiden Jahre hält die Weltbank jedoch an ihrer Prognose fest, dass die Wirtschaft der aufstrebenden Staaten insgesamt um 5,4 und 5,5 Prozent wachsen wird.

Was die weltweite Wachstumslokomotive China angeht, so erwartet die Weltbank ein leichtes Abflachen der Wachstumsraten von 7,6 Prozent in diesem auf 7,5 Prozent im nächsten und 7,4 Prozent 2016 - minimal schwächer als bislang erwartet. Allerdings hängt nach ihrer Einschätzung viel davon ab, ob das Umsteuern der Wirtschaft hin zu einer Stärkung der inländischen Binnennachfrage gelingt.

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Aussichten für 2015 und 2016 nicht reduziert

Das Wachstum der gesamten Weltwirtschaft reduzierte die Organisation ebenfalls deutlich. 2014 werde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) insgesamt nur um 2,8 Prozent statt um 3,2 Prozent zulegen. Unverändert blieb aber die Aussicht auf 2015 und 2016. Dann betrage der Zuwachs 3,4 beziehungsweise 3,5 Prozent. Für das Vorjahr wurde das Wachstum mit 2,4 Prozent berechnet.

Bereits in diesem Jahr soll die Weltkonjunktur Fahrt aufnehmen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die reicheren Länder, die sich wirtschaftlich weiter erholten.

Ukraine-Eskalation hätte globale Auswirkungen

Für ihren neuen Ausblick nahmen die Experten an, dass der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland anhält, sich aber nicht weiter zuspitzt. Eine Eskalation könne das Vertrauen weiter beschädigen und dazu führen, dass Geld erst später investiert werde. Im schlimmsten Falle könne wegen der Krise das Wachstum in Entwicklungsländern um 1,4 Punkte niedriger liegen. "Märkte und Investoren mögen Unsicherheit nicht", sagte der Hauptautor der Studie, Andrew Burns.

Besorgt äußerte sich Burns im Zusammenhang mit einer möglicherweise strengeren Geldpolitik in den Industriestaaten in den beiden kommenden Jahren. Dieses Potenzial sei in den Wachstumsmärkten noch nicht eingepreist.

Bessere Aussichten für die Eurozone

Deutlich besser als bisher angenommen dürfte sich die Konjunktur laut der Weltbank in der Eurozone entwickeln. Während die Wachstumsrate wie bislang angenommen in diesem Jahr bei 1,1 Prozent liegen soll, steigt sie demnach 2015 auf 1,8 Prozent und 2016 auf 1,9 Prozent. Bislang lagen die Prognosen bei 1,4 und 1,5 Prozent.

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