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Airbus-Chef sieht keine negativen Folgen durch Emirates-Stornierung


Emirates-Stornierung  

Airbus-Chef sieht keine negativen Folgen

12.06.2014, 07:24 Uhr | rtr , dpa-AFX

Airbus-Chef sieht keine negativen Folgen durch Emirates-Stornierung. Trotz Stornierung: Der Airbus-Chef Fabrice Bregier erkennt kein Problem für den Flugzeughersteller (Quelle: AP/dpa)

Trotz Stornierung: Der Airbus-Chef Fabrice Bregier erkennt kein Problem für den Flugzeughersteller (Quelle: AP/dpa)

Airbus-Chef Fabrice Bregier redet die Milliarden-Stornierung von Emirates schön. Die Abbestellung von 70 Langstreckenmaschinen vom Typ A350 hat nach seinen Worten "keinerlei negative Auswirkungen". Die Stornierung sei für das Unternehmen kein Problem, sagte der Manager. Die arabische Fluggesellschaft Emirates hatte einen Auftrag mit einem Volumen von 16 Milliarden Dollar nach Listenpreisen storniert.

Das schnellwachsende Unternehmen dringt schon länger auf spritsparende Turbinen für den Superjumbo A380, mit dem deutlich mehr Passagiere als mit dem A350 befördert werden können. Ob Emirates für die Stornierung Kosten entstehen, ist unbekannt. Oft werden bei Großaufträgen Rabatte für optionale Bestellungen eingeräumt. Dieser Rabatt könnte nun sinken, würde der Dubai-Firma also finanzielle Nachteile bringen.

Emirates-Manager Tim Clark gilt bereits seit geraumer Zeit als Kritiker des nun abbestellten Airbus-Modells. Die Entwicklungskosten der A350 liegen nach Schätzungen bei mehr als zehn Milliarden Euro. Das Flugzeug soll Ende des Jahres den Weg zu seinen ersten Kunden finden. Laut Airbus liegt die Zahl der fest bestellten A350 nun bei 742.

Araber mischen Luftfahrtgeschäft auf

Vor allem die Golf-Airlines Emirates, Etihad und Qatar Airways mischen das weltweite Luftfahrtgeschäft auf. Sie zählen zu den Großkunden der Flugzeughersteller Airbus und Boeing. Schlagzeilen macht insbesondere Emirates, die rasant wachsende Airline aus dem Golf-Emirat Dubai. Sie schreckt vor allem die europäischen Konkurrenten wie die Lufthansa auf und spielt auch gegenüber den Flugzeugbauern ihre Marktmacht aus.

Emirates ist der weltweit größte Betreiber der Großraumjets Airbus A380 und Boeing 777. Erst im vergangenen Jahr hatte die Gesellschaft ihre Bestellungen für den Superjumbo A380 von 90 auf 140 Maschinen aufgestockt. Nach Angaben des Unternehmens lag der Jahresumsatz zuletzt bei knapp 24 Milliarden Dollar (rund 18 Milliarden Euro).

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