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Chartanalyse: DAX könnte eine Korrekturphase einleiten


Chartanalyse  

DAX könnte eine Korrekturphase einleiten

13.06.2014, 15:34 Uhr | Von Martin Mrowka - t-online.de

Chartanalyse: DAX könnte eine Korrekturphase einleiten. Zwölf-Monats-Chart DAX - Verlaufskurse mit Trendlinien  (Quelle: finanzen.net)

Zwölf-Monats-Chart DAX - Verlaufskurse mit Trendlinien (Quelle: finanzen.net)

In den vergangenen Wochen häuften sich die Warnungen vor einer bevorstehenden deutlichen Korrektur an den weltweiten Aktienmärkten. Mit den beunruhigenden Meldungen aus dem Irak verstärkt sich nun der Druck auf die Börse. Der DAX hat am Freitag ein erstes Verkaufssignal generiert. Die Chartanalyse gibt einen Ausblick, was in den kommenden Wochen bei Deutschlands Standardaktien bevorstehen könnte.

Seit Mitte September 2011 läuft der Deutsche Aktienindex DAX ohne nennenswerte Korrekturen in einem Aufwärtstrendkanal. Damals hatte die Börse infolge des weltweiten Schocks nach dem verheerenden Japan-Erdbeben und der anschließenden Fukushima-Katastrophe bei etwa 5100 DAX-Punkten einen Tiefpunkt erreicht. Vor wenigen Tagen markierte der Leitindex neue historische Höhen bei gut 10.000 Punkten. Der DAX hat sich also in weniger als drei Jahren fast verdoppelt.

Technisches Verkaufssignal am Freitag

Mit dem Aufschwung dürfte nun erstmal Schluss sein. Gerade gab es ein technisches Verkaufssignal, als der DAX zumindest zeitweise die Zone um 9870 Zählern unterschritt. Dabei wurde ein kurzfristiger steiler Aufwärtstrend nach unten verlassen (siehe Chart oben). Am Mittwoch gab schon der nach unten abgeknickte MACD-Index einen Warnschuss ab. Und auch der mit unter 13 Punkten sehr niedrige VDAX, der die DAX-Schwankungsbreite misst, deutet einen "Wetterumschwung" an der Börse an.

Sehr wahrscheinlich folgen in den kommenden Tagen unter Schwankungen weitere Verkäufe von DAX-Aktien, die den Index bis in die Region um 9500 Punkte drücken können. Dort verläuft die untere Begrenzung des längerfristigen Aufwärtstrend-Kanals.

Auch 200-Tage-Linie als Unterstützung

Parallel dazu - noch etwa 200 Punkte tiefer - liegt der gleitende 200-Tage-Durchschnitt, der ebenfalls von charttechnisch orientierten Anlegern und Computerprogrammen beachtet wird. Ein Durchbruch unter dieser Linie würde weitere Verkäufe nach sich ziehen. Abhängig auch von fundamentalen Nachrichten (etwa aus dem Irak oder der Ukraine oder von der Konjunkturfront) besteht dann Abwärtspotenzial bis in die Region um 9000 Punkte.

Tipp: Aktien- und Fonds-Anleger sollten mit größeren Käufen vorerst abwarten. Mit längerfristigen Anlagehorizont empfehlen sich gestückelte Käufe, zum Beispiel monatlich. Denn nach der Korrektur dürfte der DAX seine Rekordjagd mit neuen Höhen jenseits von 10.000 Punkten fortsetzen.

Vorlage für obigen Chart mit freundlicher Genehmigung von finanzen.net.

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