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Bulgarien reagiert auf Bankenansturm: "System ist stabil"


Gerüchte um Pleiten  

Bulgarische Regierung reagiert auf Bankenansturm

30.06.2014, 10:42 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Bulgarien reagiert auf Bankenansturm: "System ist stabil". Bei der bulgarischen First Investment Bank hoben panische Kunden umgerechnet mehr als 400 Millionen ab. (Quelle: dpa)

Bei der bulgarischen First Investment Bank hoben panische Kunden umgerechnet mehr als 400 Millionen ab. (Quelle: dpa)

Nach massiven Gerüchten über drohende Banken-Pleiten und einem Ansturm panischer Kunden auf Geldhäuser hat das ärmste EU-Land Bulgarien die Sicherheit seiner Finanzinstitute versichert. "Das Bankensystem in Bulgarien ist stabil und gut kapitalisiert", erklärte Staatschef Rossen Plewneliew nach einem Krisentreffen mit den Parteispitzen.

"Es gibt keine Bankenkrise, sondern eine Vertrauenskrise und eine kriminelle Attacke", so der Präsident des Landes. Er versicherte, dass der jetzt zum Euro fixierte Wechselkurs der heimischen Währung Lew bis zum Beitritt Bulgariens zur Eurozone unverändert bleiben werde.

"Das Geld von Bürgern und Firmen in den Banken in Bulgarien ist sicher und garantiert", betonte Plewneliew. Die Chefs der wichtigsten Parteien erklärten, sie stünden hinter den Maßnahmen der Zentralbank und anderer Behörden, um das Finanzsystem zu stützen.

Ermittlungen gegen Urheber

Mitteilungen im Internet und als SMS über drohende Bankpleiten hatten viele Bulgaren in der vergangenen Woche in Panik versetzt. Kunden der First Investment Bank hoben allein am Freitag mehr als umgerechnet 400 Millionen Euro von ihren Konten ab.

Nach Angaben von Innenminister Tswetlin Jowtschew sollte die Bevölkerung über das Internet und wahllos verschickte SMS-Nachrichten in Unruhe versetzt werden. Dazu seien bereits Ermittlungen aufgenommen worden. Über die Hintergründe wurde zunächst nichts bekannt.

Für weitere Unsicherheit unter Kunden hatte gesorgt., dass die Nationalbank vor zehn Tagen die viertgrößte Bank des Landes nach einer undurchsichtigen innenpolitischen Entwicklung unter besondere Aufsicht stellte.

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