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Actionkamera-Hersteller an der Börse: GoPro-Aktienkurs in vier Tagen verdoppelt

Actionkamera-Hersteller  

GoPro-Aktienkurs in vier Tagen verdoppelt

02.07.2014, 14:49 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Actionkamera-Hersteller an der Börse: GoPro-Aktienkurs in vier Tagen verdoppelt. Fußball-Fans mit GoPro-Kamera auf dem Kopf - auch die GoPro-Aktie macht viel Freude (Quelle: Reuters)

Fußball-Fans mit GoPro-Kamera auf dem Kopf (Quelle: Reuters)

Spektakuläre Sprünge machen nicht nur viele Besitzer von GoPro-Kameras bei ihren Aufnahmen. Auch die GoPro-Aktie fällt an der Börse durch exorbitante Bewegungen auf. Seit vergangenem Donnerstag werden die Papiere an der amerikanischen Nasdaq gehandelt - und der Kurs hat sich seitdem verdoppelt.

Der Börsengang von GoPro sorgt für Furore. Am 26. Juni war die für ihre Actionkameras namens "Hero" bekannte US-Firma an die Börse gegangen. Der Ausgabepreis der GoPro-Aktie hatte bei 24 Dollar gelegen, zum Feierabend am ersten Handelstag stand die Aktie 30 Prozent höher. Ausgehend aus den insgesamt gut 125,74 Millionen Aktien, die GoPro in seinem Börsenprospekt aufführt, ergab sich am ersten Börsentag ein Unternehmenswert von rund 3,9 Milliarden Dollar.

GoPro-Aktie am Mittwoch schwach

Am Dienstag schloss die Aktie nach einem Tages-Plus von gut 20 Prozent nun bei 48,80 Dollar - eine Kursverdoppelung in vier Tagen. Auch in Deutschland wird die Aktie bzw. ein Ableger davon gehandelt. Am Freitag startete der GoPro-Kurs hier bei 23,45 Euro und schloss am Dienstag bei 35,60 Euro - ein Plus von über 50 Prozent. Am Mittwoch schwächelt die Aktie jedoch deutlich.

Die Hero-Cams erfreuen sich besonders unter Sportlern großer Beliebtheit. Die kleinen, robusten Geräte lassen sich beispielsweise an Helmen befestigen und nehmen Videos oder Fotos in voller Fahrt auf. So landen waghalsige Skisprünge, steile Abfahrten mit dem Mountainbike oder Klettern in der Steilwand per spektakuläres Video schnell im Internet.

Milliarden-Dollar-Umsatzgrenze in Reichweite

Das Unternehmen steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 87 Prozent auf 985,7 Millionen Dollar. Das hat unter anderem damit zu tun, dass die GoPro-Kameras stärker vom Sport-Zubehör zum beruflichen Werkzeug etwa für Feuerwehrleute geworden sind. Der Gewinn verdoppelte sich 2013 auf 60,6 Millionen Dollar. GoPro verkauft seine Kameras inzwischen in über 100 Ländern.

Chinas Foxconn unter den Anteilseignern

Gründer und Chef Nicholas Woodman ist der starke Mann bei GoPro mit 49 Prozent der Stimmrechte. Unter den Anteilseignern ist neben Finanzinvestoren auch der chinesische Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist.

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