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Ikea liefert 30.000 Selbstbau-Hütten an UN für Flüchtlinge


Ikea-Stiftung  

Komfortable Selbstbau-Hütten von Ikea für Flüchtlinge

06.07.2014, 13:16 Uhr | t-online.de

Ikea liefert 30.000 Selbstbau-Hütten an UN für Flüchtlinge. Eine der neuen, von Ikea mitentwickelten Flüchtlings-Unterkünfte: Die Steckhütten sind komfortabler und haltbarer als Zelte (Quelle: Ikea Foundation)

Eine der neuen, von Ikea mitentwickelten Flüchtlings-Unterkünfte (Quelle: Ikea Foundation)

Seit Jahren fördert Ikea über seine Stiftung finanziell verschiedene UN-Projekte. Nach jahrelanger Testphase steigen sie nun auch in die Produktion ein. Im kommenden Jahr werden 30.000 Selbstbau-Hütten an das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR ausgeliefert. Die mobilen Ikea-Hütten lassen sich einfach wie "Billy"-Regale zusammenbauen und sind komfortabler und haltbarer als die bislang üblichen Zelte.

Weltweit leben derzeit etwa 3,5 Millionen Flüchtlinge in Zelten und provisorischen Notunterkünften. Viele Flüchtlingsfamilien sind gezwungen, mehr als zwölf Jahre in einer solchen temporären Behausung zu leben. Die bisher verwendeten Zelte müssen mühsam aufgezogen werden und halten nur etwa sechs Monate. Doch nun gibt es bessere Flüchtlingsunterkünfte, die in Zusammenarbeit mit dem Möbelgiganten Ikea entwickelt wurden.

Rund 100 Millionen Dollar für wohltätige Projekte

In den letzten beiden Jahren hat die Ikea Foundation eine Zusammenarbeit zwischen schwedischen Designern und dem UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR gefördert. Rund 100 Millionen Dollar flossen bislang in verschiedene Projekte.

Dabei wurde auch eine völlig neuartige und solide Unterkunft für Flüchtlinge entwickelt: Sie ist zum Transport flach und stapelbar, wie ein Bücherregal verpackt, einfach zu transportieren und mit wenigen Steckverbindungen zu errichten. Außerdem hält die Hütte bis zu drei Jahre, heißt es auf der Internetseite der Ikea Foundation.

Speziell beschichtete Plastikwände gegen Hitze und Staub

Jede Hütte ist gut 17 Quadratmeter groß, mit Seitenwänden aus Plastik, rund 120 Kilogramm schwer. Die neuen Unterkünfte seien auch besser isoliert als Zeltwände. Die Beschichtung der Wände sorge dafür, dass tagsüber zwar Licht hinein, abends aber nicht hinaus fällt.

Eine Spezialfolie über dem Dach reflektiert tagsüber die Hitze und sorgt durch einen Belüftungsspalt für etwas kühlere Temperaturen im Innenraum. Zudem können am Dachsimms speziellen Solar-Module angebracht werden, die Energie für Licht und Essenszubereitung liefern. Jedes Häuschen soll etwa 500 Euro kosten, Ikea übernimmt wohl einen Teil der Produktionskosten.

Die neuen Unterkünfte werden bereits im Grenzgebiet zwischen Äthiopien und Somalia getestet. Die Erfahrungen der Flüchtlinge mit dieser neuen, stabilen Unterkunft fließen in die Weiterentwicklung ein.

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