Sie sind hier: Home > Finanzen > Börse > Aktien >

Sport1 Plus will für Pay-TV-Rechte an Bundesliga bieten

Angebot neben Sky  

Sport1 Plus will für Pay-TV-Rechte an Bundesliga bieten

07.07.2014, 13:48 Uhr | dpa, sid, rtr, t-online.de

Sport1 Plus will für Pay-TV-Rechte an Bundesliga bieten. Bezahlfernseh-Sender Sport1 Plus will Spiele der Fußball-Bundesliga live übertragen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bezahlfernseh-Sender Sport1 Plus will Spiele der Fußball-Bundesliga live übertragen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Geht es nach dem Aufsichtsrats-Chef von Constantin Medien, Dieter Hahn, wird seine Gruppe ab 2017 die Spiele der Fußball-Bundesliga live im Bezahlfernsehen übertragen. Er werde sich um ein Paket für den Constantin Bezahlfernseh-Sender Sport1 Plus bewerben, das "Live-Bundesliga und zeitnahe Bundesliga-Wochenend-Berichterstattung" beinhalte, sagte Hahn dem "Handelsblatt".

Mit seiner Bewerbung sieht sich der einstige Intimus des Medien-Moguls Leo Kirch aber nicht in Konkurrenz zum Pay-TV-Sender Sky Deutschland, der bisher die Rechte hält. "Ich bin schon lange der Meinung, dass es für Live-Spiele der Fußball-Bundesliga mehrere differenzierte Angebote geben sollte", sagte Hahn.

Angebot für unter 10 Euro

Bisher müsse der TV-Zuschauer entweder auf Live-Übertragungen der Bundesligaspiele verzichten oder aber bei Sky das komplette Angebot kaufen und noch einiges dazu. "Das ist ein hervorragend gemachtes Premium-Produkt zu einem entsprechend hohen Preis. Breite Konsumentenschichten, die sich das nicht leisten können, werden aber ausgeschlossen", sagte Hahn.

Bei Sport1 Plus solle der Zuschauer künftig "weniger als zehn Euro" dafür bezahlen. Hahn deutete an, dass ein Bundesliga-Paket, wie er es sich vorstellt, bis zu 100 Millionen Euro kosten dürfte. Die kompletten Rechte für den Zeitraum von 2013 bis 2017 lässt sich Sky 480 Millionen Euro pro Saison kosten. Über die Vergabe der Rechte für die Jahre 2017 bis 2021 entscheidet der Ligaverband DFL voraussichtlich 2016.

Projektpartner gesucht

Sport1 Plus wird nicht von Constantin, sondern von Kabel-, Telefon-, und Satellitengesellschaften vermarktet. Aus deren Kreis könnte, so Hahn, auch der Partner kommen, den Constantin derzeit für das Projekt sucht. Denkbare Teilhaber seien aber auch "internationale Medienunternehmen, die nach Europa expandieren".

Hahn ist Chef der vom untergegangenen Medienreich übrig gebliebenen Kirch-Investmentgesellschaft KF 15. Der 53-Jährige und Kirchs Witwe Ruth sind über die KF 15 Haupteigner der auf Sport und Kinofilme spezialisierten Constantin Medien. Constantin steckt mitten im Umbau und rutschte im vergangenen Jahr in die roten Zahlen.

Aktienkurse unter Druck

Constantin Medien notierten an der Börse am Montag in allgemein lustlosem Umfeld leicht abgeschwächt. Für die Aktien vom bisherigen Rechte-Inhaber Sky Deutschland ging es derweil deutlich abwärts. Nomura hatte zuvor die Kaufempfehlung für die Aktien gestrichen und das Kursziel reduziert. Er habe seine Schätzungen für die operativen Ergebnisse (Ebitda) des Senders in den kommenden Jahren reduziert, begründete Analyst Matthew Walker den Schritt. So dürfte es mehr Kosten, das von ihm erwartete Wachstum der Abonnentenzahlen zu erreichen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Dschungel-Look: exotisches Flair für Ihre 4 Wände
jetzt auf otto.de
Anzeige
Was Ihr Partner für die Bau- finanzierung können muss
Kostenlose Beratung bei Interhyp
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal