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Lufthansa-Knock-out: Chance nach starken Kurseinbrüchen

Nach Kurseinbrüchen  

Lufthansa-Knock-out: Chance nach der Bruchlandung

07.07.2014, 14:58 Uhr | ZertifikateJournal AG

Lufthansa-Knock-out: Chance nach starken Kurseinbrüchen. Infolge einer Gewinnwarnung kam der Aktienkurs der Kranich-Airline heftig unter Druck (Quelle: Reuters)

Infolge einer Gewinnwarnung kam der Aktienkurs der Kranich-Airline heftig unter Druck (Quelle: Reuters)

14,2 Prozent Minus an einem einzigen Tag: Solch starke Kurseinbrüche sind im DAX äußerst selten. Die Aktionäre der Deutschen Lufthansa mussten jüngst einen solchen über sich entgehen lassen. Dem Kursdebakel war eine heftige Gewinnwarnung vorangegangen.

Wegen mehrerer Streiks und einer überraschend schwachen Umsatzentwicklung im Passagier- und Frachtgeschäft dürfte der operative Gewinn 2014 statt bei 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro nur bei rund einer Milliarde Euro landen. Zudem schraubte die Fluggesellschaft das für 2015 ausgegebene Gewinnziel von 2,65 Milliarden auf zwei Milliarden Euro herunter.

Damit nicht genug: In den Tagen nach der Gewinnwarnung kam es wegen der Sorgen um den Konflikt im Irak und damit einhergehend höherer Ölpreise beinahe zu panikartigen Verkäufen. In der Spitze rauschte die Aktie bis auf 15,18 Euro nach unten - ein Minus von rund 24 Prozent verglichen mit dem Stand von Anfang Juni.

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Gegenreaktion überfällig

Seit dem Kursdebakel wird jede noch so kleine Erholung bei der Lufthansa-Aktie im Keim erstickt. Dabei ist der Titel eigentlich völlig überverkauft und eine kräftige Gegenreaktion überfällig. Hoffnung macht, dass der Kurs bislang nicht unter die wichtige Unterstützung bei 15 Euro gefallen ist.

Die Initialzündung für einen größeren Schub nach oben könnte es am 10. Juli geben. Denn an diesem Tag will der neue Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer Grundsatzrede verkünden, wie es bei der Kranich-Airline weitergehen soll. Angeblich prüft Europas größte Fluggesellschaft derzeit Pläne, auf ausgewählten Langstreckenverbindungen mit einer eigenen Billig-Airline zu starten. Mut machen der Lufthansa die guten Erfahrungen mit Germanwings.

35,9 Prozent bis September drin

Einfach wird der Weg für die Aktie nach oben nicht. Denn viele Anleger sind auf dem falschen Fuß erwischt worden, sitzen nach dem Einstieg zu Kursen zwischen 17 und 18 Euro in der Hoffnung auf eine Trendwende nun auf dicken Buchverlusten und werden daher jede Erholung zum Verkauf nutzen. Sollte der Aktie der Sprung über den Bereich um 16/16,20 Euro gelingen, sind Kurse um 17,30/17,50 Euro drin.

Sollte hingegen die Marke von 15 Euro brechen, drohen weitere Verluste. Noch ein Stück darunter, nämlich bei 13,80 Euro, ist der untere K.-o.-Level bei einem Inliner (ISIN DE000SG5MPZ0) von der Société Générale angesiedelt. Bei dem spekulativen Papier kommt es darauf an, dass der Aktienkurs bis zum Laufzeitende stets zwischen 13,80 Euro und 20,30 Euro notiert. Dann wird der Schein zum Maximalbetrag von zehn Euro zurückgezahlt. Das entspricht einer satten Rendite von 35,9 Prozent. Andernfalls verfällt der Inliner wertlos. Wegen der kurzen Restlaufzeit dürfte der Schein schon bei einer kleinen Gegenreaktion der Lufthansa-Aktie kräftig abheben. Aufpassen sollten Anleger, wenn die wichtige Unterstützung bei 15 Euro fällt. Denn dann ist auch ein Rutsch in Richtung der Barriere bei 13,80 Euro nicht ausgeschlossen.

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