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Zahlungssystem Isis hat ein Namensproblem wegen Islamisten

Wegen Islamisten  

Zahlungssystem Isis hat ein Namensproblem

08.07.2014, 10:02 Uhr | AFP

In den USA hat eine Firma angesichts der sunnitischen Dschihadisten-Offensive im Irak ihren Namen aufgegeben. Isis hieß auch ein mobiles Zahlungssystem, ein Gemeinschaftsunternehmen der Telekommunikationsfirmen AT&T, T-Mobile und Verizon. Es distanzierte sich von der Gruppierung Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien (Isis), die sich mittlerweile in Islamischer Staat (IS) umbenannt hat.

Isis-Chef Michael Abbott erklärte in einer Internetbotschaft, dass das Unternehmen "kein Interesse daran hat, den Namen mit einer Gruppe zu teilen, deren Namen ein Synonym für Gewalt geworden ist". Bislang sei noch keine Entscheidung gefallen, wie die Firma künftig heißen solle.

Staat in Irak und Syrien ausgerufen

Nach ihrem von großer Brutalität gekennzeichneten Vormarsch im Norden und Westen im Irak sowie Geländegewinnen in Syrien hatte die Dschihadisten-Gruppierung Isis am vergangenen Sonntag einen grenzüberschreitenden islamischen Gottesstaat ausgerufen. Das "Kalifat" soll sich von der Region Aleppo im Norden Syriens bis zur Region Dijala im Osten des Irak erstrecken. Isis hatte am 9. Juni ihre Militäroffensive im Irak gestartet. Zuvor war sie 2013 inmitten des syrischen Bürgerkrieges erstmals aufgetaucht.

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