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Duell der Giganten

Adidas vs. Nike  

Duell der Giganten

14.07.2014, 10:11 Uhr | ZertifikateJournal AG

. An der Börse hängt Nike die Adidas-Aktie ab - davon können Anleger mit einem Zertifikat profitieren (Quelle: imago/Enters)

An der Börse hängt Nike die Adidas-Aktie ab - davon können Anleger mit einem Zertifikat profitieren (Quelle: imago/Enters)

Fest steht, dass Deutschland zum vierten Mal Fußball-Weltmeister geworden ist: Im Finale kam es zur Neuauflage des 1990er-Endspiels gegen Argentinien. Der Sportartikelhersteller Adidas hingegen hatte schon vorher gewonnen. Denn der Konzern mit den drei Streifen stattete sowohl die deutsche Elf als auch "La Albiceleste" aus. Die in den Halbfinals unterlegenen Mannschaften von Brasilien und den Niederlanden bekamen die Trikots vom US-Konzern Nike auf den Leib geschneidert. Die beiden Sportartikelkonzerne lieferten sich während der gesamten WM ein heißes Duell: Schickte Adidas anfangs acht Teams ins Rennen, hatten die Amerikaner sogar zehn Mannschaften am Start.

Im Geschäft mit dem runden Leder haben die Deutschen die Nase vorn. Ungefähr zur Halbzeit der WM hatte Europas größter Sportartikelhersteller Adidas ein positives Zwischenfazit gezogen. "Vom kommerziellen Aspekt wird dies die erfolgreichste Weltmeisterschaft der Geschichte für uns", sagte Konzernchef Herbert Hainer. Adidas werde 2014 mehr als 8 Millionen Nationaltrikots verkaufen - gut 1,5 Millionen mehr als der bisherige Rekord. Zudem sollen mehr als 14 Millionen Bälle im Design des Turnierballs "Brazuca" abgesetzt werden. Das Ziel, erstmals mehr als 2 Milliarden Euro mit Fußball-Produkten zu erlösen, werde "definitiv erreicht".

Rote Laterne im DAX

Die grundsätzlich positiven Aussagen reichten aber nicht aus, um die DAX-Aktie aus ihrer Lethargie zu reißen. Mit einem Minus von rund 20 Prozent ist die Adidas-Aktie im laufenden Jahr der schlechteste Titel im DAX. Allerdings sollte der Fairness halber erwähnt werden, dass die Aktie zuvor einen prächtigen Lauf hatte: Seit 2009 hat sich der Kurs fast vervierfacht. Dass die Aktie des Sportartikelherstellers in WM-Jahren eher schlecht abschneidet, ist nicht ungewöhnlich. Denn an der Börse werden solche Ereignisse "vorweggenommen".

Nach dem Bruch der 200-Tage-Linie bei knapp 85 Euro im März hat sich die Talfahrt beschleunigt. Bis Mitte April ging es bis auf 73,75 Euro hinab, ehe eine zaghafte Erholung einsetzte. Mit dem Unterschreiten des Tiefs Ende Juni sackte die Aktie bis auf gut 72 Euro ab. Hält die Unterstützung bei 70 Euro nicht, kann es schnell weiter nach unten gehen.

Wesentlich besser steht die Nike-Aktie da. Der Titel ist kurz davor, sein Allzeithoch bei gut 80 Dollar zu knacken. Gemessen an der Geschäftsentwicklung insgesamt liegen die Amerikaner derzeit klar vor den Deutschen. Vor allem dank besserer Verkäufe in einigen Schwellenländern und in Europa stieg der Umsatz von Nike im vierten Geschäftsquartal (per Ende Mai) um elf Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte wegen hoher Marketingkosten für die WM mit plus fünf Prozent auf 698 Millionen Dollar etwas weniger zu. Allerdings schnitt Nike damit besser ab, als von Analysten erwartet.

Die relative Entwicklung zählt

Falls sich die Outperformance von Nike gegenüber Adidas weiter fortsetzt, bieten Alpha Turbo-Optionsscheine hohe Chancen. Damit können Anleger von der Performancedifferenz zweier Basiswerte profitieren - unabhängig von der absoluten Entwicklung des Gesamtmarkts. Das bedeutet: Egal, ob die Kurse fallen oder steigen, wichtig ist nur die relative Entwicklung der Nike- zur Adidas-Aktie.

Das gewählte Papier von der DZ BANK (ISIN DE000DZV0G47) ist mit einem anfänglichen Hebel von fünf ausgestattet. Die Rückzahlung bei Fälligkeit orientiert sich an der Outperformance von Nike gegenüber Adidas. Der rechnerische Hebel beträgt aktuell noch 1,75. Eine Outperformance der Nike-Aktie von zehn Prozent würde also zu einem Kursanstieg des Turbos von 17,5 Prozent führen. Nicht zuletzt da der Mechanismus unabhängig vom Gesamtmarkt funktioniert, eignet sich das Papier als spekulative Beimischung.  

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