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Apple und IBM kooperieren und planen Apps für Unternehmen


Einstige Rivalen kooperieren  

IBM und Apple nehmen Microsoft-Bastion ins Visier

16.07.2014, 14:55 Uhr | t-online.de, dpa-AFX, rtr

Apple und IBM kooperieren und planen Apps für Unternehmen. Ungewöhnliche Partnerschaft: Apple und IBM wollen zusammen stärker ins Unternehmensgeschäft vorstoßen (Quelle: dpa)

Ungewöhnliche Partnerschaft: Apple und IBM wollen zusammen stärker ins Unternehmensgeschäft vorstoßen (Quelle: dpa)

Die einstigen Rivalen Apple und IBM wollen über eine Partnerschaft stärker ins Geschäft mit Unternehmen vorstoßen. Im Blick seien mehr als 100 neue Apps für Einzelhandel, Gesundheit, Banken, Reise und Verkehr sowie Telekommunikation, die verschiedene Geschäftsprozesse abbilden sollen, wie die Unternehmen ankündigten. Die Partner nehmen damit eine Bastion des Windows-Riesen Microsoft ins Visier, die dieser gerade mit seinen neuen Surface-Tablets absichern will.

IBM soll für Apple die Tür aufstoßen

Bei dem Deal geht es darum, Apples Smartphones und Tablets fest in die Entscheidungsprozesse einzubinden, sagte IBM-Chefin Ginni Rometty der "New York Times". Dafür sollen IBMs Cloud-Dienste speziell auf Apple-Geräte angepasst werden. Zudem will IBM seinen Kunden iPhones und iPads verkaufen. Die Cloud-Dienste würden im Herbst mit dem Start des neuen Betriebssystems iOS 8 verfügbar sein, hieß es. Apple-Chef Tim Cook sprach von einem Meilenstein.

IBM kann Apple die Tür in Unternehmen weit aufstoßen: Der Konzern und Technik-Ausrüster ist ein wichtiger Anbieter von IT-Diensten. Damit könnte er für Apple auch ein wichtiger Vertriebskanal werden. Die Partner scheuen keine großen Worte: Sie wollen "neu definieren, wie Arbeit erledigt wird". Dabei soll der Fokus auf mobile Geräte den Wandel prägen.

Von Rivalen zu Partnern

Den Unternehmen wird zudem in Kooperation mit IBM ein Service für Apple-Geräte rund um die Uhr versprochen. IBM verzeichnete zuletzt stagnierende Umsätze und kann neue Impulse gut gebrauchen.

Die Partnerschaft ist umso spektakulärer, da Apple einst auf Kriegsfuß mit IBM stand. Als Apple ab Mitte der 70er Jahre seine ersten Personal Computer entwickelte, galt das Branchen-Urgestein als übermächtiger Rivale - es war noch nicht absehbar, dass am Ende Microsoft mit Windows die PC-Industrie dominieren würde. Vor 30 Jahren richtete sich Apples legendärer "1984"-Werbespot gegen eine IBM-Diktatur. Der junge Gründer Steve Jobs ließ sich mit Stinkefinger unter einem IBM-Logo ablichten.

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