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Yahoo-Chefin verpennt wichtiges Treffen - Werbekunden laufen davon


Chefin verpennt wichtiges Treffen  

Yahoo laufen die Werbekunden davon

16.07.2014, 11:42 Uhr | dpa-AFX , t-online.de

Yahoo-Chefin verpennt wichtiges Treffen - Werbekunden laufen davon. Marissa Mayer hat einen Termin mit Werbekunden verschlafen (Quelle: AFP)

Marissa Mayer hat einen Termin mit Werbekunden verschlafen (Quelle: AFP)

Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat mit heftigen Einbußen bei den Werbeeinnahmen des Unternehmens zu kämpfen. Der Suchmaschinen-Betreiber leidet einerseits unter der harten Konkurrenz anderer großer Internetanbieter. Andererseits hatte Mayer Ende Juni Werbekunden verprellt, als sie ein wichtiges Abendessen mit potenziellen Kunden verschlafen hatte.

"Wir sind nicht zufrieden mit den Ergebnissen im zweiten Quartal", räumte Mayer am Firmensitz im kalifornischen Sunnyvale ein. Die frühere Google-Managerin verfolgt seit ihrem Amtsantritt im Sommer 2012 den Plan, durch neue Inhalte und Funktionen mehr Nutzer anzulocken und dadurch auch mehr Werbeanzeigen in die Yahoo-Angebote zu bringen.

Werbeeinnahmen geschrumpft

Jedoch hat der Internetkonzern im zweiten Quartal deutlich weniger Geld durch grafische Anzeigen eingenommen. Das zog den gesamten Umsatz um vier Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (810 Millionen Euro) herunter. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 270 Millionen Dollar.

So leidet Yahoo stark unter dem harten Wettbewerb um Werbekunden. Denn auch Rivalen wie Google und Facebook finanzieren sich größtenteils über Werbung. Zum einen verkaufen sie grafische Werbeanzeigen - sogenannte Banner -, zum anderen bezahlte Links bei Suchmaschinen. Zumindest bei der Suchmaschinen-Werbung konnte Yahoo erneut zulegen, was den Abwärtstrend etwas bremste.

Offenbar in Tiefschlaf gefallen

Zuletzt war Mayers Verhältnis zu den Werbekunden in die Schlagzeilen geraten, als sie sich auf einer Branchenmesse in Cannes zu einem wichtigen Abendessen verspätet hatte. Kritiker hatten ihr dies als Geringschätzung der Werbetreibenden ausgelegt.

Vor einem Abendessen mit wichtigen Kunden hatte sie sich aufs Ohr gelegt und war offenbar in einen Tiefschlaf verfallen. Erst zwei Stunden zu spät sei sie zu dem Treffen gekommen, berichteten Teilnehmer dem "Wall Street Journal" und dem Mediendienst "Business Insider". "Wäre es eine Vorstandssitzung gewesen, es hätte sie sicherlich jemand aufgeweckt", wurde einer der Kunden zitiert.

Die Werbekundschaft, darunter der Konsumgüterriese Mondelez, habe in Mayers Verschlafen angeblich einen weiteren Beleg dafür gesehen, dass sie die Bedeutung des Werbegeschäfts immer noch nicht begriffen habe.

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