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Media-Saturn bald an der Börse? Metro engagiert Deutsche Bank als Berater

Elektronikkette an die Börse?  

Metro engagiert Deutsche Bank als Berater für Media-Saturn-Zukunft

18.07.2014, 11:19 Uhr | dpa-AFX

Steht der Streit zwischen Metro und Großaktionär Erich Kellerhals um die Zukunft der Elektronikkette Media-Saturn vor einer Wende? Offenbar lässt der Handelskonzern nun die Optionen eines Verkaufs, eines Börsengangs oder eines sogenannten Spin-Offs der Tochter prüfen. Dafür hat sich Metro laut Kreisen bei den schwierigen Verhandlungen die Deutsche Bank als Berater an Bord geholt, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtete. Die Metro-Aktie zeigte sich an der Börse zuletzt abgeschwächt.

Die Lage bei der angeschlagenen Elektronikkette Media-Saturn ist schwierig, da Metro nur 78 Prozent hält und im Clinch mit dem anderen Großaktionär Erich Kellerhals liegt. Der 74-jährige Media-Saturn-Mitgründer hält zwar nur 22 Prozent, hat aber weitreichende Vetorechte.

Nachdem sich der Machtkampf zwischen beiden Parteien zuletzt noch verschärft hatte, wird jetzt offenbar ein Ausweg aus der vertrackten Situation gesucht. Dabei steht auch eine Übernahme durch Kellerhals, der von der US-Investmentbank Morgan Stanley beraten werde, im Raum. Da der Wert der Elektronikkette auf rund fünf Milliarden Euro taxiert wird, braucht er dafür aber die Hilfe eines Investors.

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Abspaltung wäre einfachste Lösung

Für die Metro wäre eine Abspaltung an die eigenen Aktionäre der einfachste und wahrscheinlich schnellste Weg. Ein Börsengang enthält zu viele Unbekannte. Den Bloomberg-Informationen zufolge wollen sich Metro-Vertreter und Kellerhals in den kommenden Wochen an einen Tisch setzen und die verschiedenen Optionen durchsprechen.

Nachdem die Gräben zwischen beiden Parteien zuletzt immer tiefer geworden sind, gebe es jetzt erstmals ein ernsthaftes Bemühen, die Situation zu lösen, hieß es weiter. Es sei aber nicht garantiert, dass es wirklich zu einer Lösung kommt. Sprecher der beteiligten Unternehmen wollten die Informationen nicht kommentieren beziehungsweise waren vorerst nicht erreichbar.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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